28. Mai 2022 / 10:16 Uhr

Endgültige Einigung: FC Chelsea bestätigt Verkauf an Konsortium – Abschluss am Montag

Endgültige Einigung: FC Chelsea bestätigt Verkauf an Konsortium – Abschluss am Montag

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der FC Chelsea wird an ein Konsortium verkauft.
Der FC Chelsea wird an ein Konsortium verkauft. © IMAGO/PA Images
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Der FC Chelsea wird an das Konsortium Todd Boehly/Clearlake Capital verkauft. Der Premier-League-Klub bestätigte am Samstagvormittag die endgültige Übereinkunft über die Modalitäten. Der Abschluss der Transaktion wird von Vereinsseite am Montag erwartet.

Der FC Chelsea wird an ein Konsortium um den US-Geschäftsmann Todd Boehly verkauft. Die Londoner bestätigten die endgültige Einigung mit dem Konsortium am Samstagvormittag. Es werde erwartet, dass die Transaktion am Montag abgeschlossen wird, heißt es in der Klub-Mitteilung. Entsprechend werde der Verein zu gegebenem Zeitpunkt weitere Informationen liefern.

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Bereits am Mittwoch hatte die britische Regierung die Übernahme genehmigt. Der Preis für den Londoner Klub um Trainer Thomas Tuchel und die DFB-Nationalspieler Timo Werner und Kai Havertz beträgt nach Informationen aus London 4,25 Milliarden Pfund (knapp 5 Milliarden Euro). Es sei sichergestellt, dass das Geld nicht dem bisherigen Eigentümer Roman Abramowitsch zugutekomme, betonte die Regierung. Vielmehr sollen damit Kriegsopfer in der Ukraine unterstützt werden. Auch die Premier League hatte bereits ihre Zustimmung erteilt.

Der Verkauf des Champions-League-Siegers der vergangenen Saison war notwendig geworden, nachdem die britische Regierung den bisherigen Eigentümer Abramowitsch vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mit Sanktionen belegt hatte. Chelsea war in der Handlungsfähigkeit dadurch stark eingeschränkt worden. Der Tuchel-Klub durfte etwa keine neuen Verträge abschließen und keine Ablösen erzielen. Auch der Spielbetrieb war nur durch Sondergenehmigungen durch die Regierung aufrecht erhalten worden. Durch den Eigentümerwechsel dürften die "Blues" nun rechtzeitig für den Transfersommer wieder handlungsfähig werden.

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