11. April 2017 / 15:08 Uhr

Endspurt um die Champions League: Wo landet RB Leipzig?

Endspurt um die Champions League: Wo landet RB Leipzig?

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Champions League Pokal
In den Kampf um diesen Pokal wollen RB Leipzig, Borussia Dortmund und die TSG Hoffenheim nächste Saison eingreifen. © dpa
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Sechs Partien sind noch zu absolvieren, maximal 18 Punkte zu erspielen. Neben den Messestädtern konkurrieren Dortmund und Hoffenheim um die direkte Qualifikation für die Königsklasse. Wie stehen die Chancen der Wettbewerber?

Leipzig. Fantastische 2,07 Punkte pro Spiel holte Bundesliga-Neuling RB Leipzig in den bisherigen 28 Partien. Der Abstand des Tabellenzweiten zu den beiden Mitbewerbern um die direkten Champions-League-Plätze zwei und drei, Hoffenheim und Dortmund, ist zuletzt wieder auf sieben beziehungsweise acht Punkte angewachsen. Dies bedeutet zugleich: Aus den restlichen sechs Spielen von Ostern bis 20. Mai reichen den Roten Bullen neun Zähler, um den Start in der Königsklasse perfekt zu machen. Dies wäre der Fall, wenn Dortmund am 6. Mai zu Hause gegen Hoffenheim gewinnt oder Unentschieden spielt. Sollte die Elf von Julian Nagelsmann bei den heimstarken Dortmundern gar gewinnen, wäre RB schon mit acht Zählern aus sechs Spielen für die Champions League qualifiziert.

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Das Restprogramm der Kontrahenten:

RB Leipzig (58 Punkte) tritt zu Hause noch gegen Freiburg, Ingolstadt und München an. Zudem spielen die Profis von Trainer Ralph Hasenhüttl auf Schalke, in Berlin und bei der Frankfurter Eintracht. Prognose: RB holt noch 10 Punkte, bleibt also Tabellenzweiter.

1899 Hoffenheim (51 Punkte) empfängt Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt und Augsburg, auswärts spielen die Badener in Köln, Dortmund und Bremen. Prognose: Mit 11 Punkten aus den sechs Partien wird Hoffenheim Vierter.

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Borussia Dortmund (50 Punkte) hat im Endspurt sogar noch vier Mal Heimrecht gegen Frankfurt, Köln, Hoffenheim und Bremen. Außerdem tritt die Tuchel-Elf in Mönchengladbach und Augsburg an. Prognose: Der BVB sichert sich noch 14 Zähler und landet auf Platz drei.

Hasenhüttl optimistisch

RB-Coach Ralph Hasenhüttl gibt sich weiterhin zuversichtlich und verbreitete nach dem Dienstagtraining Tatendrang. „Drei Siege brauchen wir mindestens noch, zum Platz zwei zu sichern. Je schneller wir die haben, umso besser." Der erste dieser drei Siege soll schon am Samstag her. Dann kommt der SC Freiburg in der Red Bull Arena.

Der Trainer kann gegen die Breisgauer bis auf den gesperrten Innenverteidiger Willi Orban und den rekonvaleszenten Lukas Klostermann auf den kompletten Kader zurückgreifen. Wer Orban ersetzen soll, wird der Österreicher kurzfristig entscheiden. „Wir haben da mehrere Optionen mit Stefan Ilsanker, Dayot Upamecano oder Bernardo“, erklärte Hasenhüttl.

Ob Klostermann nach seinem Kreuzbandriss zu Saisonbeginn in dieser Spielzeit noch zu Einsätzen kommt, ließ er offen. Der Olympia-Zweite absolvierte am Dienstag erneut ein individuelles Lauftraining. „Die Frage ist, ob es Sinn hat. Wir schauen jetzt, wann er wieder mit der Mannschaft trainieren kann, das wird noch eine Weile dauern. Wir wollen, dass er ein gutes Gefühl bekommt, mit dem er in die Sommerpause geht. Es ist wichtig, dass man vor der Pause merkt, es geht wieder, ich kann wieder spielen“, betonte Hasenhüttl.

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