14. März 2019 / 18:01 Uhr

Energie Cottbus freut sich über neue Hoffnung und Qualität im Abstiegskampf

Energie Cottbus freut sich über neue Hoffnung und Qualität im Abstiegskampf

dpa
José-Junior Matuwila schoss den Last-Minute-Treffer für den FC Energie Cottbus.
José-Junior Matuwila schoss den Last-Minute-Treffer für den FC Energie Cottbus. © Bernd Settnik/ZB/dpa
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3. Liga: Energie Cottbus schöpft nach dem überraschenden 3:2-Sieg beim Halleschen FC wieder Hoffnung im Abstiegskampf. Am Sonntag wartet bereits die nächste Topmannschaft.

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Die emotionale Jubelparty in der Kabine fiel kurz, knackig und laut aus. Mit dröhnenden Bässen feierten die Spieler des FC Energie Cottbus den 3:2 (1:2)-Auswärtssieg beim Tabellendritten Halleschen FC. Dank der sieben Punkte aus den zurückliegenden drei Spielen hat der Aufsteiger seine Chancen auf den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga deutlich verbessert. Cottbus liegt nun als Tabellen-17. punktgleich mit der SG Sonnenhof Großaspach auf dem ersten Nicht-Abstiegsrang.

Trainer Claus-Dieter Wollitz schaute nach dem Überraschungs-Coup beim Aufstiegs-Aspiranten Halle, bei dem die Lausitzer auch spielerisch auf Augenhöhe mit dem favorisierten Gastgeber waren, bereits nach vorn. „Wir müssen das Spiel schnell abhaken, uns gut regenerieren und am Sonntag gegen Karlsruhe weitermachen“, erklärte Wollitz vor der nächsten schweren Aufgabe, dem Heimduell mit dem Tabellenzweiten.

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Klickt euch durch die Galerie der 50 ehemaligen Spieler von Energie Cottbus. ©
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Mit dem ersten Auswärtssieg in diesem Jahr tankte der Aufsteiger zusätzliches Selbstvertrauen. „In unserer Situation ist dieser Sieg ganz wichtig. Er gibt uns Auftrieb“, sagte José-Junior Matuwila. Der aufgerückte Innenverteidiger erzielte vor 8 304 Zuschauern in der Nachspielzeit den Siegtreffer, der für einen Moment alle Dämme brechen ließen. Auch lange nach Spielschluss wurde die Mannschaft noch von den mitgereisten Fans in der Kurve gefeiert.

Nicht zuletzt dank der vier im Januar verpflichteten Neuzugänge hat Energie an spielerischer Reife und Variabilität dazugewonnen. Vor allem der vom Regionalligisten Viktoria Berlin gekommene Jürgen Gjasula schwingt sich mehr und mehr zum Taktgeber im Mittelfeld auf. „Die Mannschaft hat etwas Zeit gebraucht, um sich zu finden. Jetzt kommt sie immer besser in Schwung. Trotzdem haben wir noch nichts erreicht. Wir müssen noch viele Punkte holen“, warnte der Routinier.

Geht es nach Trainer Wollitz, sollen am Sonntag die nächsten Zähler hinzukommen: „Mit dieser Leistung brauchen wir uns in der Liga vor niemandem verstecken, auch nicht vor Spitzenreiter Osnabrück oder eben Karlsruhe. Auch wir haben fußballerische Qualität zu bieten.“

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