18. Mai 2019 / 15:55 Uhr

Energie Cottbus steigt aus 3. Liga ab - Fans schießen Leuchtraketen aus Feld

Energie Cottbus steigt aus 3. Liga ab - Fans schießen Leuchtraketen aus Feld

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Cottbuser Fabio Viteritti (links) schirmt den Ball vor Braunschweigs Robin Becker ab.
Fabio Viteritti (l.) erzielte den 1:1-Ausgleich per Strafstoß. © Steffen Beyer/imago
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3. Liga: Nach nur einem Jahr muss die Elf von Claus-Dieter Wollitz nach dem 1:1 bei Eintracht Braunschweig wieder den Gang in die Regionalliga Nordost antreten.

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Der FC Energie Cottbus muss nach nur einem Jahr die dritte Fußball-Liga wieder verlassen. Am 38. und letzten Spieltag kam das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz zwar zu einem 1:1 (0:1) bei Eintracht Braunschweig, doch konnten der FC Carl-Zeiss Jena (4:0 gegen 1860 München) sowie die SG Sonnenhof Großaspach (2:0 bei Fortuna Köln) mit ihren Siegen an den Lausitzern und den Niedersachsen in der Tabelle vorbeiziehen. Braunschweig hat die um einen Treffer bessere Tordifferenz und belegt zum Abschluss den rettenden 16. Platz. Neben Cottbus steigen auch die Sportfreunde Lotte, Fortuna Köln und der VfR Aalen in die Regionalliga ab.

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Vor 20 000 Zuschauern im Eintracht-Stadion hatte Marc Pfitzner die Gastgeber mit einem umstrittenen Elfmeter nach einer halben Stunde in Führung geschossen. Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Fabio Viteritti hatte in der 57. Minute ebenfalls per Strafstoß den Ausgleich erzielt.

Trainer Claus-Dieter Wollitz und sein Team hatten eine schlaflose Nacht, aufgrund von Böllern einiger Braunschweig-Fans vor dem Teamhotel, hinter sich und starten schlecht in die Partie. Noch dazu mussten die Lausitzer auf den gelbgesperrten Mittelfeldspieler Jürgen Gjasula verzichten und Viteritti wurde ersetzt durch Stürmer Streli Mamba. Bei Braunschweig musste in Benjamin Kessel ebenfalls ein Routinier eine Gelbsperre absitzen.

Aktuelles vom FC Energie Cottbus

Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit die besseren Chancen gegen schwache Gäste, doch war die Elfmeter-Entscheidung nach dem vermeintlichen Handspiel von Tim Kruse durch Schiedsrichter Daniel Schlager (Hügelsheim) sehr umstritten. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Lausitzer den Druck und kamen verdient zum Ausgleich. José Matuwila musste in der 86. Minute mit Gelb-Rot vom Platz, in der Nachspielzeit wurde der Braunschweiger Christoph Menz nach einer Tätlichkeit des Platzes verwiesen.

Nach dem Spiel kam es dann zu Ausschreitungen im Block der Cottbuser. Es wurden etliche Leuchtraketen und Bengalos auf das Spielfeld geworfen. Die Polizei war jedoch schnell vor Ort und konnte die Szenerie nach einigen Minuten beruhigen.

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