02. Dezember 2019 / 15:59 Uhr

Enorm effektiv: Hohennauen siegt im Derby in Rhinow (mit Galerie)

Enorm effektiv: Hohennauen siegt im Derby in Rhinow (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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André Stöhr (in Hellblau) netzte aus der Drehung zum 0:3 für Hohennauen ein. © Christoph Laak
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Kreisliga A Havelland: Das Team von SVH-Trainer Nico Hiller war das cleverere Team und siegte durchaus verdient mit 4:2.

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Am Wochenende stand in der Fußball-Kreisliga der letzte vollständige Spieltag in diesem Jahr auf dem Programm. Und die Augen der hiesigen Fußball-Fans richteten sich vor allem nach Rhinow, fand dort doch das Derby gegen den SV Hohennauen statt.

SV Rhinow/Großderschau – SV Hohennauen 2:4 (1:3). 230 Zuschauer ließen sich das erste Derby beider Teams seit über 30 Jahren nicht entgehen und wurden nicht enttäuscht. Es entwickelte sich ein Kreisliga-Spiel auf hohem Niveau, dass jederzeit fair verlief. Die Gastgeber übernahmen von Beginn an das Kommando auf dem Feld. Gute Chancen wurden herausgespielt, aber nicht genutzt. Ganz anders die Gäste: Einen Freistoß aus 20 Metern wuchtete Marco Lamprecht unter die Latte. Wenig später vollendete Toni Voigt einen Bilderbuch-Konter zum 0:2 und wieder nur wenige Minuten später lenkte Julien Wollermann einen Schuss von André Stöhr zum 0:3 ins eigene Tor. Doch Rhinow gab sich noch lange nicht geschlagen. Mathias Walsleben verkürzte kurz vor dem Pausenpfiff per Kopf auf 1:3.

In Bildern: Hohennauen setzt sich im Derby beim SV Rhinow mit 4:2 durch.

Die Gäste (in Blau) zeigten sich vor allem vor der Pause sehr effektiv und führten mit 3:1. Nach dem Seitenwechsel kam Rhinow zum Anschluss, in der Schlussphase machte der SVH aber alles klar. Zur Galerie
Die Gäste (in Blau) zeigten sich vor allem vor der Pause sehr effektiv und führten mit 3:1. Nach dem Seitenwechsel kam Rhinow zum Anschluss, in der Schlussphase machte der SVH aber alles klar. © Christoph Laak
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Nach dem Seitenwechsel rannten die Gastgeber weiterhin unermüdlich an. Alexander Deutschmann traf per Lupfer zum 2:3 (70.) und der Ausgleich lag in der Folge in der Luft. Vor allem als Schiedsrichter Friedhelm Zeihe nach einem Hohennauener Handspiel auf Strafstoß entschied, diesen aus völlig unverständlichen Gründen aber zurücknahm. So kam es, wie es in so einem Spiel immer kommt. Nach einem Konter stand Marvin Kublik goldrichtig und schoss zum 2:4-Endstand ein. „Wir haben das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren. Da hätten wir mindestens 2:0 führen müssen. Für den zurückgenommenen Elfmeter habe ich absolut kein Verständnis“, sagte Rhinow-Trainer Nico Schöpp nach dem Spiel. „Wir waren total effektiv, haben in der ersten Hälfte viermal aufs Tor geschossen und dreimal war der Ball drin. Rhinow hatte mehr Ballbesitz, wir waren aber cleverer und haben in meinen Augen auch verdient gewonnen“, so SVH-Trainer Nico Hiller.

BSRK – FSV Optik Rathenow II wurde beim Stand von 2:1 nach 86 Minuten abgebrochen. Nach einem Foul und anschließender Rudelbildung verteilte der Schiedsrichter drei Platzverweise (einmal BSRK und zweimal Optik II). Daraufhin verließen die Rathenower geschlossen den Platz. „Ich möchte dazu nicht groß was sagen, werde meine Meinung dann vor dem Sportgericht äußern“, so Optik-Trainer Timm Wardecki.

FC Rot-Weiß Nennhausen – FSV Groß Kreutz 5:1 (0:1). Die Gastgeber benötigten 60 Minuten, um in das Spiel zu finden. „In der ersten Halbzeit waren wir einfach nur schlecht“, so RWN-Co-Trainer René Serger. Nach dem Seitenwechsel platzte dann aber der Knoten und Nennhausen kam fast zwangsläufig zu seinen Chancen. Fabian Kunz (2), Max Dennstedt, David Tix und Oliver Möller schossen noch den deutlichen Heimsieg heraus. „In der zweiten Hälfte hat die Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt. Deshalb geht das Ergebnis auch in der Höhe vollkommen in Ordnung“, erklärt René Serger.

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BSC Süd 05 II – Mögeliner SC 1913 4:0 (0:0). Der MSC musste nach einer schwachen Leistung bei der Oberliga-Reserve die zweite Niederlage hinnehmen und hat somit die Tabellenführung eingebüßt. Vor der Pause konnten die Gäste die Partie noch offen gestalten. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die laufstarken Gastgeber das Kommando auf dem Platz. Spätestens nach dem 0:2 durch einen Elfmeter, bei dem Lukas Renne zuvor Gelb-Rot gesehen hatte, war die Partie entschieden. Die Gastgeber legten sogar noch zwei weitere Tore nach. „Wir haben uns unserem Schicksal ergeben“, so der knappe Kommentar von MSC-Mannschaftsleiter Michael Darlong.

BSC Rathenow – FSV 95 Ketzin/Falkenrehde 6:0 (1:0).

Nach einer zähen ersten Hälfte brachte Marvin Böhm die Gastgeber per Abstauber mit dem Halbzeitpfiff in Führung. Dustin Sommer traf nach gut 60 Minuten dann mit einem Freistoß zum 2:0, in dessen Folge die Gäste nun deutlich offensiver wurden und den Kickern vom Schwedendamm große Räume anboten. „Diese haben wir dann auch konsequent ausgenutzt“, erklärt BSC-Trainer Daniel Neun. Tom Gojek und Dustin Sommer, der binnen 14 Minuten einen lupenreinen Hattrick schnürte, schossen den deutlichen Heimsieg heraus. „Der Sieg für uns war verdient, auch wenn er am Ende sicherlich ein bisschen zu hoch ausgefallen ist“, so ein zufriedener Daniel Neun.

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