12. Dezember 2019 / 11:00 Uhr

Entfällt die erste Rückrundenpartie des FC Grimma vor der Winterpause?

Entfällt die erste Rückrundenpartie des FC Grimma vor der Winterpause?

Roger Dietze
Leipziger Volkszeitung
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Grimmas Trainerteam Alexander Kunert (li.) und Co-Trainer Rico Engler. FC Grimmas Caoch Kunert liegt keine definitive Spielzusage aus Sachsen-Anhalt vor. © Thomas Kube
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Dem FC Grimma liegt bisher keine definitive Spielzusage vom Gegner TV Askania Bernburg für das Duell am Samstag erhalten. Bernburg musste schon das Spiel gegen den VfL 96 Halle wegen akutem Spielermangel absagen. Grimmas Coach Alexander Kunert hat allerdings kein Interesse daran, ein Nachholspiel bis in den Februar vor sich herzuschieben.

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Bernburg/Grimma. Spielen sie, oder spielen sie nicht? Diese Frage hängt über der ersten Rückrundenpartie des FC Grimma, die zugleich die letzte vor der Winterpause sein wird respektive sein würde. Denn der nächste Gegner am kommenden Sonnabend, der TV Askania Bernburg, hatte vor Wochenfrist sein Heimspiel gegen den VfL 96 Halle wegen akutem Spielermangel absagen müssen. Nach Lage der Dinge scheint man aber an der Saale die Partie unbedingt austragen zu wollen. Die in Magdeburg ansässige "Volksstimme" zitiert den Bernburger Cheftrainer Tobias Donath mit den Worten, dass man zuversichtlich sei, eine spielfähige Elf auf den Kunstrasen schicken zu können.

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Tabellenvorletzter Bernburg bisher mit schlechter Saisonleistung

An der Mulde dürfte man die Kunde positiv aufnehmen, hatte doch FC Grimma-Coach Alexander Kunert bereits nach dem 1:1 ausgegangenen Nordhausen-Spiel angedeutet, kein Interesse daran zu haben, ein Nachholspiel bis in den Februar vor sich herzuschieben. Bis gestern lag allerdings auch dem Grimmaer Chefcoach keine definitive Spielzusage aus Sachsen-Anhalt vor. Dort steht man sportlich unter gehörigem Druck. Vom Ergebnis der Saison 2017/18, als die Bernburger mit Tabellenrang 6 ihr bislang bestes Ergebnis seit ihrem 2014 realisierten Oberliga-Aufstieg ablieferten, ist der 1879 als Turnverein gegründete TV Askania Bernburg derzeit Lichtjahre entfernt. Gerademal zwei Siegen stehen in der zu Ende gegangenen Oberliga-Hinrunde zwölf Niederlagen gegenüber, die ihren Niederschalg im vorletzten Tabellenplatz gefunden haben. Und es könnte noch dicker kommen: Denn das Sportgericht wird eine Entscheidung über die abgesetzte Partie gegen den VfL 96 Halle fällen, wobei aus Bernburger Sicht im schlimmsten Fall die drei Punkte dem Club aus der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt gutgeschrieben werden könnten.

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