13. Juni 2022 / 14:17 Uhr

Entscheidung fix: Fünf Auswechslungen pro Team und Spiel in Regelwerk verankert

Entscheidung fix: Fünf Auswechslungen pro Team und Spiel in Regelwerk verankert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auch künftig sind fünf Wechsel pro Team und Spiel erlaubt.
Auch künftig sind fünf Wechsel pro Team und Spiel erlaubt. © IMAGO/Sven Simon
Anzeige

Die im Zuge der Corona-Pandemie aufgestockte Wechsel-Regelung wird nun auch dauerhaft zum Tragen kommen. Wie die IFAB-Regelhüter am Montag entschieden, sind nun dauerhaft fünf Auswechslungen pro Team und Spiel möglich. Die Änderung wurde in das Regelwerk übernommen.

Fußball-Teams dürfen auch zukünftig fünf Auswechslungen pro Spiel vornehmen. Die temporäre Änderung während der Corona-Zeit wurde dauerhaft in das Regelwerk übernommen. Das entschieden die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) bei ihrer Generalversammlung am Montag in Doha. Die Regelhüter hatten den Teams die Möglichkeit nach Beginn der Coronavirus-Pandemie eingeräumt, um den Belastungen der Spieler entgegenzuwirken. Für eine mögliche Einwechslung dürfen zukünftig 15 statt zwölf Spieler auf dem Mannschaftsbogen stehen.

Anzeige

In der Bundesliga und 2. Bundesliga wird es die bis zu fünf Auswechslungen auch zukünftig geben. Dies hatte die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga bereits zuletzt beschlossen. Damit dürfen die Klubs in der kommenden Saison die Auswechslungen weiter bei drei Gelegenheiten und der Halbzeitpause tätigen. Diese Regelung galt bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten sowie in der Saison 2019/20 nach der Corona-Pause und ist ohne zeitliche Begrenzung in der DFL-Spielordnung verankert.

Die Möglichkeit einer weiteren Auswechslung im Falle einer Gehirnerschütterung bei einem Spieler soll weiter getestet werden. Der Versuchszeitraum wurde um ein Jahr bis August 2023 ausgeweitet, um weitere Daten zu sammeln. "Es ist sehr wichtig, die Gesundheit der Spieler zu schützen", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino dazu.

Anzeige

Zum besseren Schutz von Unparteiischen im Breitensport soll es Tests mit Körperkameras für Schiedsrichter geben. "Es darf auf keinem Platz der Welt passieren, dass Spieler oder Eltern den Referee angreifen", betonte Weltverbandschef Infantino.