29. April 2021 / 09:52 Uhr

Entscheidung gefallen: Marco Gregor bleibt beim SV Engern

Entscheidung gefallen: Marco Gregor bleibt beim SV Engern

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Marco Gregor hat die Nase noch nicht voll und bleibt beim SV Engern. © Jörg Bressem
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Marco Gregor wird weiterhin den SV Engern trainieren. So weit so gut. Doch im Vorfeld gab es Unruhe, die den Coach ordentlich genervt hat.

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Die Würfel sind gefallen: Marco Gregor bleibt der Trainer des Fußball-Kreisligisten SV Engern. Das hat der Coach nach einem Treffen mit dem Engeraner Vorstand am Mittwochabend bekannt gegeben. "Ich fühle mich wohl beim SV Engern", so Gregor, der trotzdem "etwas nöckelig" war. Der Grund dafür waren aber keine Streitigkeiten oder harte Verhandlungen. Es war ein Bericht im Internet, der vorab aufgetaucht ist, nach dem Gregor vor einer Rückkehr zum Ligakonkurrenten SC Auetal stehen und sich bis Mittwoch zwischen den beiden Vereinen entscheiden würde.

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"Gedanken gemacht"

„Das stimmte auch, aber ob das jetzt wirklich so interessant ist, was der Gregor macht“, fragte der Coach genervt. Vier Jahre lang war der HSV-Fan der Trainer des SCA. „Natürlich habe ich weiterhin Kontakt zu einigen aus dem Verein und als dann die offizielle Anfrage kam, habe ich mir auch Gedanken gemacht.“ Daraufhin hat Gregor den SV Engern darüber informiert, dass er sich „das mal anhören“ würde. „Ich habe immer mit offenen Karten gespielt“, erklärt er. Dass die Entscheidung zugunsten des SVE gefallen ist, hat laut des Trainers viele Gründe. Da wäre zum einen der falsche Zeitpunkt und zum anderen vor allem auch „das falsche Zeichen“ während der Corona-Pandemie den Verein zu verlassen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und der zweiten Herrenmannschaft sei sehr gut.

Und sportlich gäbe es für Gregor ebenfalls keine Gründe. „Anfang der Saison sind wir schwer in Tritt gekommen, aber dann haben wir ordentlich gespielt und sind auf einem guten Weg.“ Der SV Engern hat die abgebrochene Saison in der Kreisliga auf dem siebten Rang beendet, stand jedoch nur drei Punkte hinter dem zweiten Platz. „Von daher gibt es keinen Grund, etwas anderes zu machen“, stellt Gregor klar.

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Der SC Auetal muss sich währenddessen weiter nach einem neuen Trainer umschauen. Nachdem sich der SCA und sein Coach Uwe Wolff getrennt hatten (wir berichteten), übernahm Carsten Hauser mit Unterstützung von Marcel Diedler und Jan-Frederik Meyer den Posten. Momentan ist die Zeit noch auf der Seite des SCA, denn wann die neue Saison anfangen kann, ist noch unklar. Der August ist zumindest mal angepeilt.