28. März 2016 / 18:57 Uhr

Enttäuschung bei SG Bergdörfer ist groß


Enttäuschung bei SG Bergdörfer ist groß


Christian Roeben
SPORTBUZZER-Nutzer
Bergdörfers Jonas Ballhausen (l.) klärt knapp vor Werratals Ruslan Wagner (M.). SG-Torwart Patrick Otto muss nicht eingreifen. USER-BEITRAG
Bergdörfers Jonas Ballhausen (l.) klärt knapp vor Werratals Ruslan Wagner (M.). SG-Torwart Patrick Otto muss nicht eingreifen. © Schneemann
Anzeige

Zweite 1:3-Heimpleite binnen 48 Stunden

Anzeige

* Fuhrbach*. Die SG Bergdörfer hat sich über Ostern punktemäßig nicht selber beschenkt. Gegen die SG Werratal musste der Eichsfelder Bezirksligist nach der Pleite gegen die SG Lenglern die zweite 1:3 (1:2)-Heimniederlage binnen drei Tagen hinnehmen. Entsprechend geknickt war SG-Trainer Dieter Bilbeber.

Anzeige

„Die Enttäuschung ist unheimlich groß“, gab Bilbeber nach dem Schlusspfiff zu. Seine Mannschaft versäumte es bereits in der Anfangsphase, die Partie in die gewünschte Richtung zu lenken. Dominik Diedrich (2.) und Nico Germerott (4.) scheiterten jeweils frei vor dem Tor an Werratals Schlussmann Fabian Rippe. „Mindestens einen davon müssen wir machen, dann läuft das Spiel ganz anders“, war sich Bilbeber sicher.

Statt frühzeitig die Fronten zu klären, gerieten die Eichsfelder aber selber schnell in Rückstand. Nach einem langen Ball tankte sich Werratals starker Stürmer Samih Bisevac auf der linken Seite durch und traf zum 0:1 ins lange Eck. Da Germerott auch seine zweite Riesenchance liegenließ (26.), konnte sich der Elfte wenig später über eine Zwei-Tore-Führung freuen. Ruslan Wagner nutzte seine Freiheiten nach einer Freistoßflanke von Cesur Yazici und markierte volley aus fünf Metern das 0:2 (28.).



Hoffnung keimte beim Bergdörfer-Anhang auf, als Christoph Eckermann kurz vor dem Seitenwechsel nach einer Flanke von Christopher Meyna per Kopf der Anschlusstreffer gelang (44.). „In die zweite Halbzeit hatten wir große Hoffnungen und Motivation gesetzt“, berichtete Bilbeber. Wirklich durchschlagskräftig agierte seine Elf auf dem tiefen und seifigen Boden an diesem Tag aber nicht. Ein Fernschuss der aufgerückten Linksverteidigers Lukas Gatzemeier (56.), viel mehr Gefahr beschwor das Heimteam nicht herauf.

Anders Werratal. Das Team von Mike Hoffmann bestach durch Zweikampf- und Kopfballstärke, hatte mit Frederik Köhler einen echten Abräumer im defensiven Mittelfeld und in Yazici, Wagner und Bisevac ein Offensivtrio, das mit Technik, Tempo und Torinstinkt gefiel.

Beim dritten SG-Treffer gaben die drei eine Kostprobe ihres Könnens ab. Spielmacher Yazici bediente den wieselflinken Wagner, der mit Bisevac gekonnt Doppelpass spielte und das Spielgerät anschließend mit links überlegt über Bergdörfer-Keeper Patrick Otto hinweg in die Maschen lupfte (67.). „So ist Fußball. Die haben vier Chancen und machen drei Tore, und wir eben nicht“, haderte Bilbeber nach der sechsten Saisonniederlage. „Heute hat die Effektivität gesiegt. Wir waren engagiert, haben zur Zeit aber auch nicht das nötige Glück, das man eben auch mal braucht.“

SG Bergdörfer: Otto – Ballhausen (76. Schöttler), De. Diedrich, Schneegans, Gatzmeier – Otto, De. Diedrich, Möller (65. Ernst), Meyna (70. F. Ringling) – Eckermann, Germerott.

SG Bergdörfer - SG Werratal

SG Bergdörfer - SG Werratal Zur Galerie
SG Bergdörfer - SG Werratal © Schneemann

Tore: 0:1 Bisevac (8.), 0:2 Wagner (28.), 1:2 Eckermann (44.), 1:3 Wagner (67.).