29. August 2020 / 09:00 Uhr

"Er will immer lernen": Wolfsburgs Guilavogui und VfL-Trainer Glasner loben Lacroix

"Er will immer lernen": Wolfsburgs Guilavogui und VfL-Trainer Glasner loben Lacroix

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Hat einen guten ersten Eindruck hinterlassen: VfL-Neuzugang Maxenca Lacroix.
Hat einen guten ersten Eindruck hinterlassen: VfL-Neuzugang Maxenca Lacroix. © VfL Wolfsburg
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Der französische VfL-Neuzugang Maxence Lacroix hat nach seinem Wechsel zum Wolfsburger Fußball-Bundesligisten direkt einen guten Eindruck hinterlassen. Trainer Oliver Glasner sowie Kapitän und Landsmann Josuha Guilavogui sind angetan von den Leistungen des Innenverteidigers.

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Er ist gerade mal ein paar Tage beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten und hat prompt einen guten Eindruck hinterlassen: VfL-Trainer Oliver Glasner und Kapitän Josuha Guilavogui schwärmen davon, wie sich Neuzugang Maxence Lacroix im Training präsentiert. Sie betonen aber auch, dass man von dem 20-Jährigen nicht zu schnell zu viel erwarten darf.

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Der Kader-Check: Die Abwehr des VfL Wolfsburg

William (M., Vertrag bis 2022): Vor seinem Kreuzbandriss war er hinten rechts meist gesetzt. Der 25-Jährige gilt als Frohnatur und bestritt schon 69 Bundesliga-Partien (Notenschnitt 2019/20: 3,60). Zur Galerie
William (M., Vertrag bis 2022): Vor seinem Kreuzbandriss war er hinten rechts meist gesetzt. Der 25-Jährige gilt als Frohnatur und bestritt schon 69 Bundesliga-Partien (Notenschnitt 2019/20: 3,60). ©

Für 5 Millionen Euro war Lacroix Anfang der Woche vom FC Sochaux aus der Ligue2 nach Wolfsburg gewechselt - inzwischen liegen die ersten Einheiten hinter dem Abwehrspieler. Er, aber auch Bartosz Bialek (kam von Zaglebie Lubin), seien "schon relativ gut integriert. Das ist bei Lacroix etwas einfacher, weil wir viele Spieler im Kader haben, die französisch sprechen", sagt Glasner. Darunter Lacroix-Landsmann Guilavogui, der den Youngster bisher noch nicht kannte. "Ich habe ihn bisher noch nicht spielen sehen, aber Maxence hat mit einem Kumpel von mir zusammengespielt. Und er sagte schon, dass Maxence ein Top-Junge ist, auch von der Mentalität her."

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Davon konnte sich der Kapitän nun auch selbst überzeugen. Aber nicht nur das, auch sportlich traut Guilavogui dem Abwehrmann einiges zu: "Wir haben schon im Training gesehen, dass er robust und schnell ist. Und er will immer lernen – das gefällt mir sehr. Er kommt immer sofort dazu, um zu hören, was er besser machen kann." Ziemlich wissbegierig scheint Lacroix zu sein. Nicht nur das, sondern sein gesamter Charakter imponiert auch Glasner. "Er ist ein sehr offener Typ", so der Österreicher, "das habe ich vom ersten Tag an gemerkt. Er ist sehr ehrgeizig und er bringt mit seiner Physis einiges mit." Zudem stellte er im Training schon seine Beidfüßigkeit unter Beweis und geht keinem Zweikampf aus dem Weg.



Am Samstag (15.30 Uhr, live auf Wölfe-TV) im Test beim 1. FC Köln wird Lacroix das erste Mal zum Einsatz kommen. Wunderdinge sollte man von dem U-Nationalspieler aber noch nicht erwarten. "Er braucht noch Zeit, der Unterschied zwischen der Bundesliga und der Ligue2 ist groß, aber er hat das Zeug dazu, erfolgreich zu sein", glaubt Guilavogui. Dem schließt sich Glasner an und betont daher zurückhaltend: "Jetzt wollen wir ihn behutsam aufbauen."

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