29. April 2022 / 17:29 Uhr

Erfolgreiche Heimspiel-Premiere der Lafferder in der Woltwiescher Halle

Erfolgreiche Heimspiel-Premiere der Lafferder in der Woltwiescher Halle

Jürgen Hansen
Peiner Allgemeine Zeitung
Zwei Abwehrspieler der TSG Emmerthal versuchen, den Groß Lafferder Gerrit Büüs am Wurf zu hindern.
Zwei Abwehrspieler der TSG Emmerthal versuchen, den Groß Lafferder Gerrit Büüs am Wurf zu hindern. © Isabell Massel
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So ein richtiges Heimspiel war es nicht für die Verbandsliga-Handballer des MTV Groß Lafferde. Erstmals spielten sie in Woltwiesche – wegen der Belegung der Halle in Groß Lafferde. Aber die Premiere gelang, es gab einen Sieg gegen TSG Emmerthal. 

Einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt haben Groß Lafferdes Verbandsliga-Handballer gemacht. Denn sie setzten sich im Nachholspiel deutlich gegen die TSG Emmerthal durch.

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MTV Groß Lafferde – TSG Emmerthal 31:25 (14:13). „Das waren zwei immens wichtige Punkte, die wir in den kommenden beiden Auswärtsspielen gern versilbern würden“, hat MTV-Handball-Abteilungsleiter Steffen Slabon bereits die Partien gegen Elm (Mittwoch, 4. Mai) und Rosdorf (Sonnabend, 7. Mai) im Blick. Am aktuellen Auftritt der Seinen hatte er wenig auszusetzten. „Das war eine geschlossene Mannschafts-Leitung.“

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Bei ihrem ersten Heimspiel in der Woltwiescher Sporthalle agierten die Groß Lafferder in den Anfangsminuten nervös und ungenau, lagen daher 2:3 zurück (6.). „Doch dann fingen wir uns, übernahmen nach und nach das Ruder“, verwies Slabon auf die Wende zum 6:3 (9.) beziehungsweise 8:5 (16.). Doch die Gäste holten sich die Führung zurück (8:9, 21.). „In dieser Phase machte uns die Emmerthaler 5:1-Abwehr große Probleme. Wir leisteten uns einige einfache Ballverluste.“ Eine Auszeit von MTV-Trainer Dennis Bühn stoppte den Sinkflug. Seine Mannschaft bekam wieder mehr Struktur ins Spiel und ging mit einer Ein-Tor-Pausen-Führung in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt steigerten sich Gastgeber in Angriff und Abwehr. Doch es blieb lange Zeit knapp. „Weil wir uns das Leben durch einige Zeitstrafen selbst schwer machten“, kritisierte Slabon, der seinen Spielern im Gegenzug zugute hält, dass sie in den entscheidenden Phasen kühlen Kopf bewahrten. Aller Sorgen ledig waren die Groß Lafferder erst wenige Minuten vor Schluss dank eines Doppelschlages von Tino Mrasek zum 28:23.

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Bestnoten verteilte Slabon an Torwart Arne Maushake sowie Kreisläufer Lukas Bühn. Nicht dabei war der zuletzt stark haltende Jan Hagedorn, der sich zwei Tage zuvor beim Training verletzte und nun bis auf weiteres ausfällt. Für ihn rückte am Mittwoch Zweite-Herren-Keeper Ole Grunst ins Aufgebot.

MTV Groß Lafferde: Maushake, Grunst (beide Tor) – Mrasek (6), Frühling (2), Schröder. Büüs (5), Strub, Bühn (3), Winkler, Zellmann, Preen (1), Waschke (7/1), Gerstung (3), Reuter (4).

Von Jürgen Hansen

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