10. September 2019 / 16:10 Uhr

Erfolgreicher Saisoneinstand für Trebbiner Handballer

Erfolgreicher Saisoneinstand für Trebbiner Handballer

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Benjamin Stollin (SC Trebbin, Handball)
SC-Spielertrainer Benjamin Stollin: "Das war unser erster Sieg gegen Ahrensdorf nach zig Spielen, die Rotation unserer Spieler war der Schlüssel zum Erfolg." © Frank Neßler
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Brandenburgliga: SC Trebbin gewinnt Derby gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst mit 23:22 (10:14).

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Die Handballmänner des SC Trebbin haben am Sonntag einen Start nach Maß in die neue Spielzeit gefeiert: Im Derby gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst gelang den Clauertstädtern ein 23:22-Heimerfolg. „Das war unser erster Sieg gegen Ahrensdorf nach zig Spielen“ freute sich Spielertrainer Benjamin Stollin, „die Rotation unserer Spieler war der Schlüssel zum Erfolg.“

Bereits von der ersten Sekunde an wechselten die Hausherren vor heimischem Publikum im Sportkomplex viel durch. Ganz im Gegensatz zu den Gästen aus Ahrensdorf, die auf ihre eingespielte erste Sieben setzten.

Zu Beginn der Begegnung am Sonntagnachmittag hatten die Gäste mit dieser Taktik auch Erfolg. Sie legten bis zur Halbzeit eine Vier-Tore-Führung vor (10:14).

Zwar hielten die SC-Männer im ersten Abschnitt der Partie kämpferisch dagegen und kamen insbesondere durch Spielmacher Arne Pfaender (Toptorschütze mit sechs Treffern) immer wieder zu zählbaren Erfolgen, aber es zeigten sich in der Abwehr einige Lücken. Zudem war den Trebbinern um ihre Neuzugänge Alexander Kumm und Sandro Haupt, der Kreisläufer Silvio Kahle ersetzte, noch eine fehlende Abstimmung anzumerken.

Im SC-Tor zeigte Luca Schönfeld (Neuzugang mit Doppelspielrecht aus der A-Jugend des Ludwigsfelder HC) im zweiten Durchgang eine ansprechende Leistung. Hinzu kam, dass die Gäste aus Ahrensdorf, die in Maximilian Pohl (5 Tore) ihren erfolgreichsten Torschützen hatten, mit zunehmender Spielzeit einige Unkonzentriertheiten zeigten. Die Trebbiner, die mittlerweile wohl über einen der breitesten Kader ihrer bis dato personell immer eng gestrickten Geschichte verfügen, konnten diese Stärke fortan ausspielen und schlossen in der 38. Minute wieder zum 15:15 auf.

Jakob Henschke setzt in der Schlussphase Akzente

Es war der Auftakt einer wahren Zitterpartie. Zunächst hatte die HSG-Sieben wieder Vorteile. Fünf Minuten vor dem Ende jedoch gingen die Trebbiner zum ersten Mal seit dem 3:2 wieder in Führung (21:20).

Insbesondere Jakob Henschke setzte in der Schlussphase auf der Mittelposition beim SC Akzente: „Er hat die Lücken gut genutzt“, lobte Spielertrainer Stollin seinen Angreifer, „wir hätten das Spiel schon früher auf unsere Seite bringen können, haben aber viel verworfen.“

Nach der 21:20-Führung ließen sich die SC-Männer den Sieg nicht mehr nehmen. Sie setzten sich schließlich knapp mit 23:22 durch.

Der erste Punktspielsieg gegen den Lokalrivalen aus Ahrensdorf bringt den Clauertstädtern zunächst Tabellenrang vier in der Handball-Brandenburgliga. Nebeneffekt: Die SC-Männer haben bereits für gehörigen Respekt beim kommenden Gegner, der TSG Lübbenau, gesorgt. Das Team aus dem Spreewald kündigte die Trebbiner schon für die Partie am Sonnabend in der Gelb-Blau-Arena als unangenehmen Gegner an. Sie wird um 19 Uhr angeworfen.

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