14. Januar 2022 / 22:35 Uhr

Erfolgsserie der Dresdner Eislöwen gerissen: 1:2 in Bad Nauheim

Erfolgsserie der Dresdner Eislöwen gerissen: 1:2 in Bad Nauheim

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Torwart Janick Schwendener (r.) hielt die Eislöwen lange im Spiel.
Torwart Janick Schwendener (r.) hielt die Eislöwen lange im Spiel. © Gerhard Schultheiß/Jan Huebner
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Das Brockmann-Team erzwingt zwar kurz vor Schluss zwar die Verlängerung, kassiert dort aber einen Konter - und kehrt letztlich mit einem Punkt aus Hessen heim.

Dresden. Nach fünf Siegen hintereinander ist die Erfolgsserie der Dresdner Eislöwen gerissen. Das Team von Trainer Andreas Brockmann musste sich vor 250 Zuschauern beim EC Bad Nauheim knapp mit 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben. Zumindest einen Punkt konnten die Elbestädter mit nach Hause nehmen. Schon die ersten beiden Spiele waren ausgesprochen spannend und auch diesmal hatte der Eislöwen-Coach ein „enges Spiel“ erwartet. Und er behielt Recht.

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Im ersten Durchgang hatten die Dresdner mit 23:8 die eindeutig bessere Schuss-Statistik, aber der Bad Nauheimer Keeper Felix Bick hielt seinen Kasten sauber. Als im zweiten Abschnitt Simon Karlsson auf die Strafbank musste, nutzten die Hausherren das Powerplay eiskalt aus. Mick Köhler erzielte das 1:0 (27.) für die Gastgeber. Die Blau-Weißen liefen diesem knappen Rückstand lange vergeblich hinterher. Erst kurz vor dem regulären Ende gelang Tomas Andres noch der 1:1-Ausgleich (60.). Er rettete seinem Team zumindest einen Zähler. Zu einem zweiten reichte es aber nicht, denn mit einem Konter zum 2:1 (62.) sicherte Jerry Pallastrone den Hessen den Sieg.

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„Bad Nauheim war über das ganze Spiel die bessere Mannschaft. Sie waren schärfer und wollten es mehr. Wir haben nicht so gut gespielt und daraus müssen wir lernen. Janick Schwendener und der Pfosten haben uns im Spiel gehalten. Am Ende des Tages müssen wir froh sein, dass wir den einen Punkt noch geholt haben“, so das Fazit von Andreas Brockmann. Bereits am Sonntag (16 Uhr) geht es daheim gegen Selb weiter, dann sogar vor Zuschauern.