11. März 2019 / 15:33 Uhr

Erfolgsserie der SG Storkow reißt nach 17 Siegen in Folge

Erfolgsserie der SG Storkow reißt nach 17 Siegen in Folge

Knut Hagedorn
Märkische Allgemeine Zeitung
Christian Böttcher ärgert sich gewaltig über die unnötige Niederlage seiner Elf.
Christian Böttcher ärgert sich gewaltig über die unnötige Niederlage seiner Elf. © Christoph Brandhorst
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Fußball-Kreisligist SG Storkow verliert erstes Punktspiel seit 29. März 2018. Den Aufstieg wollen die Uckermärker trotzdem weiter fest im Blick behalten.

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Das Gefühl, als Verlierer den Platz zu verlassen, kannten die Kicker des Fußball-Kreisligisten SG Storkow kaum noch. Am 29. März 2018 kassierten die Uckermärker die letzte Punktspielniederlage gegen den Löwenberger SV. In dieser Saison gab sich das Team von Trainer Christian Böttcher bis zum Sonnabend gar keine Blöße, gewann alle 17 Punktspiele.

Nun ist diese Siegesserie gerissen. Am 18. Spieltag unterlag die SGS auf eigenem Platz gegen die Landesklassen-Reserve von Eintracht Wandlitz völlig überraschend mit 2:4 (2:3). Dabei war die Pleite gegen den Tabellenachten sogar hochverdient, wie Böttcher eingesteht: „Wandlitz hat eine gute Truppe, sie sind vor allem fußballerisch sehr gut unterwegs. Sie waren am Samstag klasse auf uns eingestellt und haben unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Wobei man auch klar sagen muss, dass wir gerade in der ersten Halbzeit auch überhaupt nicht ins Spiel gekommen sind.“

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Dem Ende der Siegesserie kann Böttcher nichts Positives abgewinnen. „Jetzt würden vielleicht einige sagen, gut dass der Druck weg ist – aber mich stört die Niederlage total, ich hasse es schlichtweg, zu verlieren. Von mir aus hätte die Serie bis zum Ende der Saison halten können.“ Trotz der Niederlage am Sonnabend thronen die Uckermärker weiterhin souverän auf Platz eins und nehmen klar Kurs auf die Kreisoberliga. Zehn Punkte beträgt aktuell der Vorsprung auf Verfolger FC 98 Hennigsdorf II, elf auf den Tabellendritten und kommenden Gegner Häsener SV.

„Ich finde es schon krass, dass man nun plötzlich nach der ersten Niederlage davon spricht, dass uns die Verfolger im Nacken sitzen. Wir haben 17 Spiele am Stück gewonnen und immer noch einen komfortablen Vorsprung“, sagt der SGS-Coach, „wobei ich auch zugeben muss, dass ich schon lange nicht mehr auf die Tabelle geschaut habe. Wir müssen eh von Spiel zu Spiel denken.“ Lange hielten sich die Storkower mit ambitionierten Saisonzielen zurück, nun lässt Christian Böttcher klar das Ziel Aufstieg verlauten: „Natürlich wollen wir Meister werden, das wäre ein großer Traum von uns und den wollen wir uns verwirklichen. Wenn du solange oben stehst, wäre es ja Quatsch zu sagen, dass wir nur Zweiter werden wollen.“

Allerdings sieht der 28-Jährige, der zu Saisonbeginn das Zepter vom langjährigen Trainer Heiko Sprung übernahm, auch noch ein steinigen Weg vor seinem Team. „Wir haben noch ganz schwere Spiele vor der Brust, müssen noch nach Häsen und Hennigsdorf, aber wir schauen nur auf uns und wollen diese Spiele ziehen.“

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