13. August 2019 / 14:10 Uhr

Erleichterung bei Eutin 08 nach dem ersten Saisonsieg

Erleichterung bei Eutin 08 nach dem ersten Saisonsieg

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Der Eutiner Fatlind Zymberi (re.) freut sich mit Christian Sankowski über seinen Treffer zum 3:0 gegen Inter Türkspor Kiel.
Der Eutiner Fatlind Zymberi (re.) freut sich mit Christian Sankowski über seinen Treffer zum 3:0 gegen Inter Türkspor Kiel. © Uwe Paesler
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Durchatmen bei Eutin 08. Im dritten Spiel gelang mit dem 3:0-Sieg bei Inter Türkspor Kiel endlich der erste Sieg und damit der Sprung auf Platz zwölf der Oberliga-Tabelle. „Wir sind froh und dankbar über die ersten Punkte. Wir haben sicher nicht schön gespielt, aber egal. Hauptsache gewonnen“, sagte Eutins Trainer Dennis Jaacks, dessen Team vor allem von den vielen Stellungsfehlern des Kieler Ostuferteams profitierte.

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Wie beim 1:0 durch Moritz Achtenberg, der nach einem genau getimten Eckball von Christian Sankowski völlig frei stand und ungehindert zum 1:0 einköpfte (23.). Kurz zuvor noch hatte Eutin Glück gehabt, als Inter seine einzigen beiden Chancen des Spiels nicht nutzte. Erdogan Cumur zielte neben das Tor (9.), der Mut von Kastriot Alija zu einem Seitfallzieher wurde nicht belohnt (12.).

Ansonsten geriet Eutins Defensive selten in Bedrängnis. „Ob es nun an uns oder an Inter gelegen hat, vermag ich nicht zu sagen. In dem Moment, wo nichts passiert, bin ich doch zufrieden. Das ganze Team hat auch nach hinten gut gearbeitet“, erklärte Jaacks, der noch Florian Ziehmer heraushob. Der Mittelfeldspieler war die bestimmende Figur im Eutiner Spiel und nutzte die ungewohnten Freiräume, die ihm die unsortierten Kieler ließen, glänzend.

Jaacks: „Ich hatte zu keiner Phase des Spiels die Sorge, dass wir hier verlieren können.“

Seine punktgenauen Pässe über die Kieler Deckung hinweg waren Ausgangspunkt der beiden weiteren Eutiner Tore. Zunächst bediente er Fatlind Zymberi, der nur noch quer auf den freistehenden Kevin Ferchen zu passen brauchte (2:0/44.). Dann setzte er Sankowski in Szene, dessen Pass Zymberi mühelos einschob (64.). „Es war wohl die richtige Entscheidung, Fatlind nach langer Pause erstmals wieder von Anfang an spielen zu lassen. Er gibt eine Vorlage und erzielt ein Tor selbst. Das hat er gut gemacht“, lobte Trainer Jacks, der auch den Youngster im Team nicht vergaß: Der 21-jährige Torwart Moritz Mecker machte sein erstes Oberliga-Spiel und hielt die Null.

Allerdings wurde Mecker von den harmlosen Kielern auch nur selten geprüft. In der 90. Minute war der Keeper allerdings hellwach. Einen weiten Ball klärte der Nachwuchstorwart noch vor zwei heran eilenden Inter-Spielern außerhalb des Strafraums in der Manier eines Routiniers. „Ich hatte zu keiner Phase des Spiels die Sorge, dass wir hier verlieren können. Es war sicher nicht alles gut. Aber wir haben die gewünschten drei Punkte. Das ist es doch, was zählt“, erklärte Eutins Trainer Dennis Jaacks, dessen Team in der Schlussphase noch drei Hochkaräter und damit einen Kantersieg ausließ. Erst verpasste Kevin Ferchen nur ganz knapp einen Hereingabe (66.). Dann zielte Zymberi am kurzen Pfosten vorbei, anstatt auf den freistehenden Ferchen zu passen (72.). Kurz darauf übersah der eingewechselte Shojun Tagawa den besser postierten Ferchen und scheiterte mit seinem Torschuss (81.). „Ja, wir haben falsche Entscheidungen getroffen. Aber unsere Ansätze in der Offensive sind gut“, resümierte Jaacks, dem anzumerken war, welche Last von seinen Schultern gefallen war.

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Erdogan Cumur wird von Jesse Schlüter (re.) bedrängt. li.: Moritz Achterberg. Zur Galerie
Erdogan Cumur wird von Jesse Schlüter (re.) bedrängt. li.: Moritz Achterberg. ©
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