30. Dezember 2019 / 09:48 Uhr

Ablöse, Gehalt, Provision: Das kostet den BVB der Transfer von Erling Haaland

Ablöse, Gehalt, Provision: Das kostet den BVB der Transfer von Erling Haaland

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Erling Haaland soll bei Borussia Dortmund für Torgefahr sorgen.
Erling Haaland soll bei Borussia Dortmund für Torgefahr sorgen. © Getty Images
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Mit der Verpflichtung von Erling Haaland ist Borussia Dortmund ein echter Coup gelungen. Neben der Ablöse werden nun weitere Details zu den Kosten des Transfers bekannt.

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Die Verpflichtung von Wunschstürmer Erling Haaland kostet Borussia Dortmund insgesamt offenbar knapp 60 Millionen Euro. Wie die Bild berichtet, fallen neben der festgeschriebenen Ablösesumme in Höhe von 20 Millionen, weitere drei Millionen für Berater Mino Raiola an. Außerdem soll der Torjäger ein jährliches Gehalt in Höhe von acht Millionen beziehen. Macht bei einer Vertragslaufzeit von viereinhalb Jahren insgesamt 36 Millionen. Ob und in welcher Höhe zudem ein Handgeld floss, ist offen. Viel Geld – angesichts der Ablöse-Entwicklungen der vergangenen Jahre aber fast noch ein Schnäppchen.

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Zumal Haaland seine Dienst beim BVB am 3. Januar mit einer beeindruckenden Bilanz antritt. In der österreichischen Bundesliga traf er für RB Salzburg 16-mal in 14 Einsätzen. In der Champions League, wo er das Ausscheiden seines Klubs in der Gruppenphase dennoch nicht verhindern konnte, gelangen dem 19-Jährigen acht Treffer in sechs Spielen. Kein Wunder, dass sich bis zuletzt auch Juventus Turin, Bundesliga-Herbstmeister RB Leipzig, Manchester United und andere Top-Klubs aus der Premier League um die Dienste des Norwegers bemüht hatten.

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„Trotz vieler Angebote absoluter Top-Klubs aus ganz Europa hat sich Erling Haaland für die sportliche Aufgabe beim BVB und die Perspektive, die wir ihm aufgezeigt haben, entschieden. Unsere Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt“, erklärte Borussen-Boss Hans-Joachim Watzke nach der Verpflichtung des Teenagers, der im Dortmunder Kader eine klaffende Lücke schließen soll. Bis auf den verletzungsanfälligen Paco Alcacer, der unmittelbar nach Haalands Unterschrift in Dortmund mit einem Wechsel zu Atletico Madrid in Verbindung gebracht wurde, hatte der BVB keinen klassischen Mittelstürmer.