22. November 2020 / 07:06 Uhr

Brandt adelt BVB-Garant Haaland: "Eine verdammt große Hilfe" - Favre spricht nicht über Bayern-Jagd

Brandt adelt BVB-Garant Haaland: "Eine verdammt große Hilfe" - Favre spricht nicht über Bayern-Jagd

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Profi Julian Brandt (M.) schwärmt von Vierfach-Torschütze Erling Haaland, Trainer Lucien Favre bleibt bescheiden. 
BVB-Profi Julian Brandt (M.) schwärmt von Vierfach-Torschütze Erling Haaland, Trainer Lucien Favre bleibt bescheiden.  © imago images/Nordphoto
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Alle loben Haaland: Der vierfache Torschütze beim 5:2-Sieg von Borussia Dortmund bei Hertha BSC ist in aller Munde. Mitspieler Julian Brandt schwärmt vom Norweger, Trainer Lucien Favre kommt sogar beim Zählen seiner Treffer nicht mehr mit. 

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Lucien Favre fragte bei Erling Haaland lieber nochmal nach. Drei oder vier? Wie viele Treffer waren es denn nun? Der Torewirbel hatte ihn verwirrt. Wie auch immer. Das Lächeln in den Gesichtern des Stürmers wie des Trainers verdeutlichte die gute Laune bei Borussia Dortmund nach dem 5:2-Sieg bei Hertha BSC, mit einer beeindruckenden zweiten Halbzeit und erstmals vier Haaland-Toren in einem Bundesliga-Spiel. "Es ist ein perfektes Jahr für mich. Das geht hoffentlich noch einen Monat so weiter“, sagte der Norweger am Samstagabend nach seiner Treffer-Show im Berliner Olympiastadion.

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Der deutsche Nationalspieler Julian Brandt geriet, angesprochen auf seinen Teamkollegen, geradezu ins Schwärmen: "Wenn man Fußballfan ist, braucht man nicht viel sagen. Ihm zuzuschauen mit seiner Dynamik, seiner Schnelligkeit und seinem Torabschluss, ist schon sensationell", so der 24-Jährige. Und weiter: "Er ist eine verdammt große Hilfe. Das Spiel im Sechzehner ist natürlich auf ihn ausgerichtet. Wir genießen es." Zwar wüssten Brandt und die anderen Dortmunder, dass auch andere Spieler Tore schießen dürfen, wie etwa Raphaël Guerreiro in Berlin, sagte Brandt: "Aber wir beschweren uns nicht."

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Auch Trainer Favre war voll des Lobes für seinen Torjäger: "Vier Tore. Das genügt für heute. Fantastisch." Der Schweizer merkte mit einem Grinsen jedoch auch an: "Er hat in der ersten Halbzeit auch eine große Torchance nicht gemacht." Favre schien auch aus einem anderen Grund glücklich über den Torewirbel seines erst 20 Jahre alten Ausnahmeangreifers, der den einstigen Frankfurt Luka Jovic als jüngsten Viererpacker ablöste. Haaland nahm nämlich ein bisschen Aufmerksamkeit weg von Youssoufa Moukoko. Der Rekordjunge soll nach seinem Debüt für die Geschichtsbücher im Alter von 16 Jahren plus einem Tag von Favre besonderen Schutz erhalten.

Ein weiteres Thema schob Favre schnell beiseite. Bei nur noch einem Punkt Rückstand auf den FC Bayern München wollte er nicht über die wieder eingenommene Rolle als erster Verfolger reden. "Wir sprechen nicht darüber“, sagte der Borussen-Trainer. "Ich kenne die Tabelle. Es ist wichtig zu gewinnen.“