05. April 2021 / 12:10 Uhr

Wechsel-Gerüchte um Erling Haaland: Hans-Joachim Watzke erklärt die Transferpläne des BVB

Wechsel-Gerüchte um Erling Haaland: Hans-Joachim Watzke erklärt die Transferpläne des BVB

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke gibt Einblicke in die Pläne der Westfalen rund um Erling Haaland.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke gibt Einblicke in die Pläne der Westfalen rund um Erling Haaland. © IMAGO/Uwe Kraft/Kirchner-Media (Montage)
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Kann der BVB Erling Haaland halten und wie würde sich ein möglicher Abgang des Superstars auf Borussia Dortmund auswirken? Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich in einem Interview zu dieser Personalie geäußert.

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In der Bundesliga tritt Borussia Dortmund zurzeit auf der Stelle. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Samstag liegen die Westfalen sieben Punkte hinter Champions-League-Platz vier, den die siegreichen Hessen für sich beanspruchen. Je weiter sich die Schwarz-Gelben von der Königsklasse distanzieren, desto lauter werden die Transfer-Gerüchte um Superstar Erling Haaland. Dessen Vater Alfie und Haaland-Berater Mino Raiola sollen unter anderem mit den spanischen Topklubs FC Barcelona und Real Madrid in Verhandlung stehen. Auch über einen Transfer zu Manchester City wurde spekuliert.

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Vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei ManCity hat sich Hans-Joachim Watzke in einem Interview mit Spox und Goal zu Wort gemeldet und darüber gesprochen, was ein möglicher Abgang des 20-Jährigen für den BVB bedeuten würde. Der Geschäftsführer der Dortmunder macht keinen Hehl daraus, dass "es keinen Alternativplan" zu Haaland gibt. "Wir werden das mit Erling, seinem Vater und seinem Berater Mino Raiola in Ruhe besprechen", so der 61-Jährige.

Der Vertrag des Goalgetters am Rheinlanddamm hat noch bis 2024 Bestand. Allerdings gibt es eine Ausstiegsklausel, die 2022 für eine Ablösesumme in Höhe von 75 Millionen Euro gezogen werden könnte. Auch wenn ein Verkauf des Norwegers dem Klub Geld in die Kassen spülen würde, hofft Watzke auf einen Verbleib des Spielers: "Wir wollen ja auch, dass er gerne bei uns bleibt, dass er mit Überzeugung nächstes Jahr für den BVB Tore schießt."

Auch die Zukunft von Sancho ist ungewiss

Die BVB-Bosse müssen nun also Überzeugungsarbeit leisten - und zwar nicht nur mit Blick auf Haaland. Auch die Zukunft von Jadon Sancho ist ungewiss. Watzke kündigt an, dass "wir auch mit Jadon sprechen müssen". Exakten Prognosen hinsichtlich eines möglichen Verbleibs der beiden Talente erteilt der 61-Jährige eine Absage: "Ich lasse mich da nicht auf Wahrscheinlichkeiten ein, es hat keinen Zweck. Jadon Sancho ist deutlich länger bei uns als Erling Haaland. Sollte da ein außergewöhnliches Angebot kommen, dann werden wir das mit dem Spieler und dem Berater diskutieren, wie immer."

Um begehrte Profis halten zu können, müssen die Dortmunder im Saisonendspurt dringend regelmäßig Punkte einfahren. Nach der Pleite gegen Frankfurt hatte Watzke das Team ungewohnt scharf kritisiert. "Ich habe die Mannschaft immer in Schutz genommen. Aber für das Auftreten im Spiel gegen Eintracht Frankfurt kann ich das nicht mehr machen", erklärte ein "maßlos enttäuschter" Watzke gegenüber den Ruhr Nachrichten.