20. Juni 2022 / 16:40 Uhr

Erneut 55.000 Dauerkarten-Inhaber: Borussia Dortmund stoppt Vorverkauf

Erneut 55.000 Dauerkarten-Inhaber: Borussia Dortmund stoppt Vorverkauf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Borussia Dortmund hat für die neue Saison erneut 55.000 Dauerkarten verkauft.
Borussia Dortmund hat für die neue Saison erneut 55.000 Dauerkarten verkauft. © IMAGO/Sven Simon
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Borussia Dortmund hat für die neue Saison erneut 55.000 Dauerkarten verkauft und den Vorverkauf nach Erreichen dieser Marke gestoppt. Das teilte der BVB am Montag mit. 200 Fans kamen dabei über eine Warteliste zum Zuge.

Borussia Dortmund kann auch in der neuen Saison bei seinen Bundesliga-Heimspielen auf die Unterstützung von 55.000 Dauerkarten-Besitzern bauen. Wie der BVB am Montag mitteilte, stoppte der Revierklub wie in den vergangenen Jahren üblich den Verkauf von Saison-Tickets nach Erreichen dieser Marke. Mehr als zwei Drittel der im ehemaligen Westfalenstadion zur Verfügung stehenden 81.365 Plätze werden laut Klub-Mitteilung damit auch künftig von Fans belegt sein, die eine Jahreskarte haben. Lediglich 200 Anhänger hatten ihr Ticket zuvor gekündigt, entsprechende Neubesitzer erhielten über eine Warteliste den Zuschlag.

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Der BVB verzeichnet in der Bundesliga seit Jahren den höchsten Zuschauerschnitt und genießt auch bei den Dauerkarten-Verkäufen stets den größten Zuspruch. Das Dortmunder Stadion ist von der Kapazität her das größte in Deutschland. In der vergangenen Saison besuchten im Schnitt 41.800 Zuschauer die Partien der Borussia. Der verhältnismäßig niedrige Wert ist aber dem Umstand geschuldet, dass die Stadien wegen der Coronavirus-Pandemie und damit einher gehender Hygienemaßnahmen über weite Strecken der Saison nicht voll ausgelastet werden durften - ähnlich wie im Spieljahr zuvor.

In die neue Saison, in die die Dortmunder mit dem Trainingsauftakt am 27. Juni starten, begleiten die Schwarzgelben hohe Erwartungen. Mit den Verpflichtungen unter anderem der Abwehrspieler Niklas Süle (FC Bayern München), Nico Schlotterbeck (SC Freiburg), Karim Adeyemi (RB Salzburg) und Salih Özcan (1. FC Köln) hat der neue Sportdirektor Sebastian Kehl, der BVB-Urgestein Michael Zorc ablöst, bereits mehrfach auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Demgegenüber steht vor allem der Verkauf von Torjäger Erling Haaland an Manchester City. Der Norweger machte von einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2024 laufenden Vertrag Gebrauch. Neuer Trainer der Borussia ist Edin Terzic, der Marco Rose ablöst. Rose hatte den BVB in der vergangenen Saison zur Vizemeisterschaft geführt, in den verschiedenen Pokal-Wettbewerben enttäuschte die Mannschaft jedoch und schied jeweils früh aus.

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