30. Mai 2018 / 12:08 Uhr

96-Clubchef Martin Kind: "Einen Deal mit der DFL hat es nicht gegeben"

96-Clubchef Martin Kind: "Einen Deal mit der DFL hat es nicht gegeben"

Redaktion Sportbuzzer
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Von der DFL gab es noch keine Antwort zu den Übernahmeplänen von Martin Kind.
Martin Kind hat seinen Übernahmeantrag reaktiviert. © imago/Nordphoto
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96-Clubchef Martin Kind hat betont, dass es keinen Deal mit der DFL gegeben habe, bevor er seinen Antrag auf eine Ausnahemeregelung bei Hannover 96 ruhend gestellt hatte. Die DFL hatte zuvor seine Äußerungen in einem Bild-Interview als "irreführend" kritisiert.

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Erneut gibt es Unstimmigkeiten zwischen 96-Clubchef Martin Kind und der Deutschen-Fußball-Liga (DFL). In einem Interview mit der Bild-Zeitung (Paywall) ging der 96-Präsident auch auf seinen inzwischen reaktivierten Antrag auf eine Ausnahemeregelung bei Hannover 96 bei der 50+1-Regelung ein. Den hatte er zwischenzeitlich ruhend gestellt.

Kind deutet in dem Interview, dass er zuvor mit der DFL darüber gesprochen habe: "Es war so, dass es vor der Sitzung am 5. Februar Gespräche gab. Und am Wochenende davor haben wir uns schließlich auf den gewählten Weg geeinigt." Ein Deal sei dies jedoch nicht gewesen.

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​Keinerlei Zusagen der DFL

Die DFL reagiert am Mittwochvormittag auf die Aussagen Kinds und bezeichnete diese als "irreführend". "Die einstimmige Entscheidung des DFL-Präsidiums für eine ergebnisoffene Grundsatzdebatte zu 50+1 erfolgte nach intensiver Diskussion innerhalb des Gremiums – und zwar unabhängig vom Einzelfall Hannover 96", heißt es in der Mitteilung. Kind habe zwar zuvor seinen Antrag ruhend gestellt, dafür habe es aber keinerlei Zusagen der DFL gegeben. Einen Deal habe es nicht gegeben.

Dies betont auch Kind in einer Reaktion auf die Stellungnahme der DFL am Mittwochmittag. "Es gab, gibt und wird keinen Deal geben." Die Sichtweise der DFL könne er bestätigen.

Die Bild-Zeitung hatte vor der DFL-Sitzung im Februar berichtet, dass Kinds Antrag von der DFL wahrscheinlich abgelehnt werde. "Eine Entscheidung ist noch nicht getroffen. Auch wenn ich vor der entscheidenden DFL-Sitzung erfahren hatte, dass es offensichtlich eng wird. Aber bis heute kenne ich keine Zahlen", betont indes der 96-Clubchef.

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Kind hatte vor einer guten Woche seine Antrag reaktiviert - auch hier hatte es schon einmal Unstimmigkeiten gegeben. Sollte sein Ausnahmeantrag abgelehnt werden, bekräftigte er seinen Klagenweg. "Klar ist: Wird er wirklich abgelehnt, werde ich klagen. Durch alle Instanzen", so der 74-Jährige, der in dem Gespräch zudem eine "zukunftsorientierte Neuordnung der Struktur" der DFL forderte.

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