25. März 2019 / 16:45 Uhr

Erneute Berufung: Hertha BSC akzeptiert Ibisevic-Urteil weiterhin nicht

Erneute Berufung: Hertha BSC akzeptiert Ibisevic-Urteil weiterhin nicht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Herthas Vedad Ibisevic sah nach seinem Wurf gegen den Kopf von BVB-Keeper Roman Bürki die Rote Karte.
Vedad Ibisevic (r.) soll laut DFB weiterhin für seinen Ballwurf in der Partie gegen Borussia Dortmund gesperrt werden. © imago
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Bundesliga: Der DFB hat seine Strafe für Vedad Ibisevic auch nach einer mündlichen Verhandlung bestätigt. Hertha BSC will erneut dagegen vorgehen.

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Hertha BSC-Angreifer Vedad Ibisevic bleibt auch nach mündlicher Verhandlung des DFB-Sportgerichts in Frankfurt (Main) für drei Spiele gesperrt. Zudem bleibt die Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro weiterhin bestehen. Das teilte der DFB am Montagnachmittag mit. Der Vorsitzende des Gerichts, Hans Lorenz, erklärte: "Zur Überzeugung des Gerichts hat Vedad Ibisevic aus Verärgerung über das Zeitspiel von Borussia Dortmund den Ball gezielt und mit Wucht auf Torwart Roman Bürki geworfen. Von einer fahrlässigen Handlung kann daher nicht die Rede sein."

Ibisevic hatte in der Nachspielzeit der Partie gegen Borussia Dortmund laut eigener Aussage einen Ball in Richtung Seitenaus werfen wollen und dabei BVB-Schlussmann Roman Bürki im Gesicht getroffen. Schiedsrichter Tobias Welz hatte ihn daraufhin nach Videobeweis des Feldes verwiesen. Die Rote Karte war bereits Ibisevic' sechste in dessen Bundesliga-Laufbahn. Der Fall ist jedoch noch nicht abgeschlossen: "Gegen das Urteil des Sportgerichts werden wir fristgerecht Berufung zum DFB-Bundesgericht eingelegen", gab Hertha BSC kurz nach der Bestätigung des Urteils bekannt. Bereits gegen die erste Urteilsverkündung hatte der Hauptstadtklub Einspruch eingelegt.

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