12. Januar 2021 / 15:14 Uhr

Ersatz für Upamecano? RB Leipzig angeblich an Straßburgs Simakan interessiert

Ersatz für Upamecano? RB Leipzig angeblich an Straßburgs Simakan interessiert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Verteidiger Mohamed Simakan steht wohl nicht nur im Fokus von RB Leipzig.
Mohamed Simakan verteidigt derzeit für den RC Strasburg. © imago images / PanoramiC
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Das Transferfenster ist geöffnet, die Personalgerüchte mehren sich. Eines davon: RB Leipzig soll Medienberichten zufolge an einer Verpflichtung des französischen Verteidigers Mohamed Simakan interessiert sein. Er könnte Dayot Upamecano ersetzen, für den es diverse Interessenten gibt.

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Leipzig. RB Leipzig hat einem Bericht der Bild (Dienstag) zufolge einen Nachfolger ins Auge gefasst bei einem möglichen Weggang von Abwehrchef Dayot Upamecano. Demnach ist der Fußball-Bundesligist aus Sachsen an dem 20 Jahre alten Mohamed Simakan interessiert. Die Leipziger würden den Franzosen mit guineischen Wurzeln seit Monaten beobachten. Der auch auf der rechten Seite einsetzbare Innenverteidiger soll allerdings erst im Sommer verpflichtet werden. Dann kommt auch der bereits für 18 Millionen Euro unter Vertrag genommene Verteidiger Josko Gvardiol von Dinamo Zagreb.

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„Ein interessanter Spieler – wie allerdings ein paar andere Verteidiger auch“, wurde RB-Sportdirektor Markus Krösche zu Simakan zitiert. Gut möglich allerdings, dass es im Sommer zu spät ist für RB. Denn Interesse an dem Abwehrspieler vom RC Straßburg, der auch schon für die Junioren von Weltmeister Frankreich spielte, soll vor allem aber auch der AC Mailand aus der italienischen Serie haben. Laut einem Bericht der „L'Équipe“ will Milan den Spieler bereits im Winter für 18 Millionen Euro plus Boni verpflichten. Allerdings teilte Straßburg am Dienstag mit, dass sich Simakan eine Knieverletzung zugezogen hat und nach einer Operation zwei Monate ausfällt.

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Upamecano wird immer wieder mit Spitzenklubs aus Europa in Verbindung gebracht, darunter der FC Chelsea, Liverpool, Manchester United und der deutsche Rekordmeister FC Bayern München. Bestätigungen dafür gibt es allerdings nicht. Der 22-Jährige, der im Januar 2017 von Red Bull Salzburg nach Leipzig gewechselt war, hatte seinen Vertrag an der Pleiße im vergangenen Sommer verlängert. "Er hat sich für seine Entwicklung entschieden", so Krösche in der vergangenen Woche gegenüber Sky. Das Arbeitspapier des Franzosen gilt daher aktuell bis Ende Juni 2023. Upamecano hat allerdings eine Ausstiegsklausel, die im kommenden Sommer bei etwas über 40 Millionen Euro liegen soll. "Das, was die Zukunft bringt, wird man sehen", sagte der RB-Sportdirektor.

Klar ist dagegen: Weitere Neuzugänge wird es bei RB Leipzig in den kommenden Monaten nur geben, wenn entsprechende Transfererlöse gegenüberstehen. Das betonte Vorstandschef Oliver Mintzlaff zuletzt mehrfach. "Was ich nach dem Szoboszlai-Transfer ausschließen kann, ist, dass wir diesen Winter oder im Sommer weitere Spieler holen, ohne dass wir welche abgeben", so Mintzlaff. Diesbezüglich sei allerdings alles offen. "Es ist kein Abgang für nächsten Sommer fix."