22. Juni 2018 / 18:05 Uhr

Erst ein Spielertransfer beim VfL Wolfsburg: Schmadtke "liegt nicht nur in der Hängematte"

Erst ein Spielertransfer beim VfL Wolfsburg: Schmadtke "liegt nicht nur in der Hängematte"

Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Startschuss: Jörg Schmadtke mit seinem bislang einzigen Transfer beim VfL Wolfsburg. 
Der Startschuss: Jörg Schmadtke mit seinem bislang einzigen Transfer beim VfL Wolfsburg. 
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Beim VfL Wolfsburg läuft alles nach Plan: Manager Jörg Schmadtke lässt sich bei der Kaderzusammenstellung nicht unter Druck setzen – "braucht immer ein bisschen Zeit".

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Bislang liest sich die Bilanz von Jörg Schmadtke als neuer VfL-Manager wie folgt: Er hat einen Sportdirektor (Marcel Schäfer), einen Co-Trainer (Olaf Janßen), einen Spieler (Pavao Pervan) geholt und einen Spieler abgegeben (Nany Dimata). Läuft damit also alles nach Plan? „Das ist die normale Vorgehensweise, erst die Strukturen zu schaffen und dann den Kader anzugehen“, erklärt Schmadtke gegenüber dem SPORTBUZZER.

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Der Pervan-Transfer sei schon als Startschuss zu begreifen, „aber ich würde jetzt mal nicht davon ausgehen, dass jeden Tag reihenweise neue Meldungen kommen“. Jedenfalls lässt sich der 54-Jährige nicht unter Druck setzen. „Die Dinge müssen sinnbeachtet umgesetzt werden. Man kann nicht einfach irgendwas machen, nur damit die Öffentlichkeit beruhigt ist. Wir müssen überzeugt davon sein – damit sie uns dann auch helfen. Und das braucht halt immer ein bisschen Zeit.“

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Dass manch einer in Wolfsburg trotzdem schon ungeduldig wird, lacht Schmadtke weg: „Es ist nicht so, dass ich nur in der Hängematte liege und nichts zu tun habe. Wir bereiten die Dinge vor und arbeiten sie Stück für Stück ab.“

Das sind die Tops und Flops aller Schmadtke-Transfers:

<b>Jörg Schmadtke</b> hat für Alemannia Aachen, Hannover 96 und den 1. FC Köln so einige Transfers über die Bühne gebracht.  Zur Galerie
Jörg Schmadtke hat für Alemannia Aachen, Hannover 96 und den 1. FC Köln so einige Transfers über die Bühne gebracht.  ©

So lässt ein dingfester Deal mit Daniel Ginczek vom VfB Stuttgart nach wie vor auf sich warten, immerhin herrscht Einigkeit zwischen Klub und Spieler. Der neue VfL-Macher generell: „Wir sind bei der Kaderplanung in Gesprächen. Das ist aber nichts, wo ich sage, ich gebe mal einen Zwischenbericht ab. Das ist nicht meine Vorgehensweise. Wir kommen erst dann um die Ecke, wenn wir was Konkretes haben.“

Sind denn bis zum Trainingsstart am 1. Juli noch ein paar neue Gesichter in Wolfsburger zu erwarten? Schmadtke: „Ich hoffe.“