05. Juli 2019 / 15:01 Uhr

Maina, Ducksch, Teuchert, Tor: So lief die erste Einheit von 96 im Trainingslager!

Maina, Ducksch, Teuchert, Tor: So lief die erste Einheit von 96 im Trainingslager!

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Cedric Teuchert
 setzt sich gegen Julian Korb durch - und staubt auch einmal erfolgreich ab.
Cedric Teuchert setzt sich gegen Julian Korb durch - und staubt auch einmal erfolgreich ab. © Florian Petrow
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Mirko Slomka hat ein intensives Trainingslager angekündigt - und direkt Wort gehalten. In der ersten Einheit in Stegersbach mussten die Profis knapp zwei Stunden schwitzen, ehe es in die Eistonne ging. Erfreulich: Der potenzielle neue Dreier-Angriff produzierte direkt ein Tor.

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Zwei Trainingsplätze zwischen weiten Maisfeldern und Golfplätzen: Die Bedingungen sind riesig für Hannover 96 in der Thermen-Arena. Trainer Mirko Slomka machte das Hauptspielfeld trotzdem kleiner. Er steckte mit den Markierungsstangen und roten Kappen einen klaren Plan ab: Die Außenstürmer sollen nicht auf dem Flügel bis zur Grundlinie rennen und flanken, sondern auf Strafraumhöhe schon diagonal abbiegen Richtung Tor.

Maina, Ducksch, Teuchert - Tor!

Das klappte zwischenzeitlich gut. Linton Maina passte scharf auf Marvin Ducksch, der traf den Pfosten, Cedric Teuchert verwandelte den Nachschuss. Slomka war begeistert, klatschte Maina für die Vorbereitung ab. Maina, Ducksch und Teuchert - das ist der potenzielle Dreier-Angriff der Zukunft.

Bilder vom Vormittagstraining von Hannover 96 im Trainingslager am 5. Juli

Mirko Slomka kommt gut gelaunt am Trainingsplatz an. Zur Galerie
Mirko Slomka kommt gut gelaunt am Trainingsplatz an. ©
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Bei den Gegnern stürmten die Talente Sebastian Soto und Marco Stefandl außen und Hendrik Weydandt im Zentrum. Soto schoss das 1:1 – ebenfalls ein sehenswerter Angriff. „In der Offensive sind wir ordentlich besetzt“, hatte Slomka zuvor gesagt. In Ansätzen sahen die 14 Fans aus Hannover, was der Trainer damit meint.

Von 9.59 Uhr bis 11.51 „quälte“ der Coach seine Mannschaft im XL-Training bei 32 Grad, aber dosiert. Nach Stabilisation (unter anderem mit 20 Liegestützen) und einem Warmmachspiel mit gegenseitigem Abwerfen ging es für die Spieler immer wieder in den Schatten zwischen den beiden Plätzen.

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„Das sind extrem gute Bedingungen“, sagte Slomka. Wir werden mit der Mannschaft extrem intensiv arbeiten, auch was das Taktische betrifft, was wir neu gestalten wollen. Mit attraktivem Fußball, mit Tempo, darauf werden wir großen Wert legen.“

Zieler macht nicht den Schlaudraff

Um zielstrebiger zum Tor zu kommen, machte Slomka das Spielfeld kleiner. 1:1 ging das Trainingsspiel aus – Luft nach oben für mehr Tore. Damit war aber immer noch nicht Schluss: Das Elferschießen musste entscheiden, es verschoss nur Torwart Ron-Robert Zieler. Die Fans forderten: „Mach' den Schlaudraff“. Aber das Original, der heutige Sportdirektor, schaute sich das XL-Training lieber von der Tribüne aus an. Im Schatten. Vernünftig.

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