28. September 2021 / 23:45 Uhr

"Erste Halbzeit hat uns weh getan": Stimmen zur 1:2-Pleite von RB Leipzig gegen Brügge

"Erste Halbzeit hat uns weh getan": Stimmen zur 1:2-Pleite von RB Leipzig gegen Brügge

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
LEIPZIG, GERMANY - SEPTEMBER 28: Charles De Ketelaere of Club Brugge is challenged by Willi Orban and Mohamed Simakan of RB Leipzig during the UEFA Champions League group A match between RB Leipzig and Club Brugge KV at Red Bull Arena on September 28, 2021 in Leipzig, Germany. (Photo by Adam Pretty/Getty Images)
Willi Orban und Mohamed Simakan versuchen, Charles De Ketelaere abzudrängen. © Getty Images
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Ein Sieg musste her, eine Niederlage wurde es. RB Leipzig verliert das Heimspiel gegen Club Brügge nach einer über weite Strecken schwachen Leistung hoch verdient mit 1:2 und steht damit vor dem Aus in der Champions League. Wir haben nach dem Abpfiff erste Reaktionen von Spielern, Trainern und Experten gesammelt.

Leipzig. Der kleine FC Brügge hat Vizemeister RB Leipzig nach der sächsischen Gala in der Bundesliga auf den harten Boden der Tatsachen in der Champions League geholt. Das Team von Trainer Jesse Marsch kassierte am Dienstagabend vor 23.500 Zuschauern in der Red Bull Arena trotz einer frühen Führung eine 1:2 (1:2)-Niederlage gegen den belgischen Meister und muss sich als derzeit punktloser Letzter in der Hammer-Gruppe A neue Ziele in der Königsklasse stecken.

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Das angestrebte Achtelfinale ist nach zwei Niederlagen wohl nur noch utopisch. Die Leipziger Führung von Christopher Nkunku (5.) drehten Hans Vanaken (22.) und Mats Rits (41.) zugunsten der Gäste, die den Leipzigern drei Tage nach deren 6:0-Fußballdemonstration gegen Hertha BSC über weite Strecke nicht viel zuließen.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Kevin Kampl (RB Leipzig): Wir fangen gut an und dann werden wir total hektisch und geben das Spiel aus der Hand. Wir haben den Gegner eingeladen. In der zweiten Halbzeit versuchen wir alles, hatten mehr vom Spiel, machen aber das 2:2 nicht. Wenn wir das 2:2 machen, machen, machen wir auch das 3:2 noch. Zur Galerie
Kevin Kampl (RB Leipzig): "Wir fangen gut an und dann werden wir total hektisch und geben das Spiel aus der Hand. Wir haben den Gegner eingeladen. In der zweiten Halbzeit versuchen wir alles, hatten mehr vom Spiel, machen aber das 2:2 nicht. Wenn wir das 2:2 machen, machen, machen wir auch das 3:2 noch." ©

RB-Coach Jesse Marsch zuckte nach dem Abpfiff kurz mit den Schultern und gratulierte mit versteinerter Miene dem Gegner, seine Spieler schlichen völlig enttäuscht vom Platz.