02. September 2016 / 15:14 Uhr

Erste Reaktionen auf den Fall „Egestorf/NFV“

Erste Reaktionen auf den Fall „Egestorf/NFV“

Heiko Rehberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Erste Reaktionen auf den Fall „Egestorf/NFV“
Erste Reaktionen auf den Fall „Egestorf/NFV“ © Mario Nagel (Archiv)
Anzeige

Das Thema steht bei der NFV-Präsidiumssitzung auf der Agenda.

Anzeige
Anzeige

Am Freitag trifft sich das Präsidium des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) zu einer turnusmäßigen Sitzung. Auf der Tagesordnung wird dabei auch das Thema stehen, über das in der hannoverschen Amateurszene kontrovers diskutiert wird: Bevorzugt der NFV den 1. FC Germania Egestorf/Langreder und dessen Nachwuchsableger JFV Calenberger Land? Diesen Verdacht hegen mehrere Clubs in der Region, die sich vom Rechtsanwalt Jürgen Scholz vertreten lassen. Der Verband weist die Vorwürfe strikt von sich.

Beim Landespokalspiel zwischen dem 1. FC Wunstorf und Arminia Hannover am Mittwochabend war die Nähe zwischen Verband und Germania Gesprächsthema unter den Zuschauern. Wunstorf und Arminia gehören mit dem TSV Havelse und dem HSC zu den vier Clubs, die öffentlich Stellung bezogen haben gegen den NFV.

Mehr zum Thema

Anwalt Scholz reagierte gestern auf die bevorstehende NFV-Präsidiumssitzung sowie die Ankündigung von Germania-Clubchef Torsten Seebeck, sich demnächst intern mit den Vorwürfen beschäftigen zu wollen. Das sei schon „bemerkenswert“ von Verein und Verband, sagt Scholz. „Es wird also unverzüglich auf die offensichtlich völlig neuen und überraschenden Vorwürfe reagiert. So viel Selbstironie hätte ich der Vereinsführung und dem Verband gar nicht zugetraut.“ Die vier Vereine hatten durch Scholz bereits im Frühjahr 2015 einen Fragenkatalog an den NFV übermitteln lassen, die Antwort aus Barsinghausen kam eine Woche später. Tenor: Der Verband habe sich nichts vorzuwerfen.

Bereits am Donnerstag hatte der 1. FC Germania auf seiner offiziellen Facebookseite ein Video gepostet, das die Entstehung des letztlich entscheidenden Elfmeters zum Regionalliga-Aufstieg dokumentiert.  

Außerdem zeigt ein Video, wie der Egestorfer Spieler Sebastian Ratzsch nach dem Abpfiff seinen weinenden Gegenspieler in den Arm nimmt. „Einige wird es aber wieder mehr interessieren, dass Sebastian Ratzsch beim Niedersächsischen Fußballverband arbeitet“, heißt es auf der offiziellen Vereins-Facebookseite der Egestorfer.

Einer der Kommentare auf der Seite lautet: „Es ist doch egal, was für ein Fan man ist. Einen faden Beigeschmack hat die ganze Sache NFV/Egestorf/Langreder trotzdem. Bin mal gespannt, was am Schluss dabei rauskommt!“

ANZEIGE: Dein Trainingsset für die Saisonvorbereitung! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Lübeck
Sport aus aller Welt