14. Oktober 2021 / 11:51 Uhr

Erste Rückkehr an alte Wirkungsstätte: "Ein besonderes Spiel" für Westerbecks Coach Weiß

Erste Rückkehr an alte Wirkungsstätte: "Ein besonderes Spiel" für Westerbecks Coach Weiß

Florian Walter
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Kehrt mit dem SV Westerbeck (in Rot) an seine alte Wirkungsstätte in Rühen zurück: Coach Matthias Weiß (r.).
Kehrt mit dem SV Westerbeck (in Rot) an seine alte Wirkungsstätte in Rühen zurück: Coach Matthias Weiß (r.). © Roland Hermstein/Michael Franke
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Es ist seine erste Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte mit dem neuen Team: Für Westerbecks Coach Matthias Weiß wird das Kreisliga-Duell mit dem SV Rühen am Sonntag ein ganz besonderes, die Verbundenheit zum Ex-Klub ist noch hoch.

Der SV Rühen gegen den SV Westerbeck: Für Westerbecks Trainer Matthias Weiß ist dieses Duell am sechsten Spieltag der Fußball-Kreisliga Gifhorn ein ganz besonderes. Nach gut zwei Jahren in Rühen legte er dort sein Amt im Sommer schweren Herzens aus beruflichen Gründen nieder. Am Sonntag (14.30 Uhr) gibt's für ihn die erste Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte - ein Wiedersehen, auf das sich der Coach extrem freut.

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"Die Vorfreude ist definitiv groß. Wir sind ja seinerzeit alle im Guten auseinandergegangen. Deshalb freue ich mich auch darauf. Es ist schon ein Stück weit ein besonderes Spiel für mich“, sagt der Coach. Vor allem, da die Verbindungen nach Rühen auch weiterhin bestehen, wie Weiß berichtet: "Über die Zeit sind natürlich auch Freundschaften entstanden, erst kürzlich haben zum Beispiel einige aus der alten Truppe bei uns zugeguckt. Ich stehe also schon noch mit dem einen oder anderen aus Verein und Mannschaft in regelmäßigem Kontakt.“

Mehr heimischer Fußball

Trotz aller Sympathien will es Weiß seinem Ex-Team aber am Sonntag nicht leicht machen: "Wir fahren natürlich schon nach Rühen, um dort etwas mitzunehmen. Wenn wir mutig auftreten und einfache Fehler vermeiden, dann ist das auch absolut möglich. Gelingt uns das nicht, dann wird für uns nichts zu holen sein. Rühen ist der Favorit, aber wir wollen sie ärgern.“

Die Rühener Favoritenrolle erklärt allein schon ein Blick auf die Tabelle: Die Blau-Weißen führen die Staffel souverän an, gewannen alle fünf Spiele und stellen zudem mit nur vier Gegentreffern die beste Abwehr der Liga. Für Weiß war diese Entwicklung fast schon zu erwarten: "Ich bin nicht überrascht. Sie sind einfach eine sehr eingespielte und gute Truppe.“ Ist er auch stolz darauf, in den Jahren zuvor an dieser Entwicklung beteiligt gewesen zu sein? "Nein, das wäre absolut übertrieben. Das ist der Erfolg der Mannschaft und des jetzigen Trainers, der dort gut mit ihnen arbeitet."

Bei aller Verbundenheit mit Rühen, jetzt zählt für Weiß nur der SV Westerbeck. "Wir stehen in etwa so da, wie es die Spiele hergegeben haben. Die Niederlage gegen Wittingen war trotz der Höhe vermeidbar, ansonsten entsprachen die Ergebnisse den Spielverläufen." Ziel am Saisonende ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld, Weiß ist optimistisch: "Ich bin komplett tiefenentspannt. Wir haben sechs Punkte und noch zwei Spiele bis zum Winter vor der Brust. Wenn wir dann in der Rückrunde weniger Verletzungspech als bisher haben, bin ich mir sicher, dass wir dort auch noch besser punkten werden als bisher.“

Teams wie Groß Oesingen oder Rühen seien seiner Mannschaft "über die Saison gesehen noch deutlich voraus", deshalb stehe jetzt die Entwicklung des Teams im Vordergrund. Mit Weiß als Coach. "Das hier in Westerbeck ist definitiv als längerfristiges Engagement angelegt.“


Der 6. Spieltag in der Kreisliga Gifhorn

Staffel A

  • VfL Wittingen - SV Groß Oesingen
  • SV Osloß - Wesendorfer SC
  • SV Rühen - SV Westerbeck (alle Sonntag, 14.30 Uhr)
  • FSV Vorhop/Schönewörde - VfL Knesebeck (19. Oktober, 19 Uhr)

Staffel B

  • TSV Hillerse II - SSV Kästorf II (Samstag, 14.30 Uhr)
  • TuS Müden-Dieckhorst - SV Meinersen (Samstag, 16.30 Uhr)
  • FC Schwülper - TSV Meine
  • SV Triangel - SV Leiferde (beide Sonntag, 14.30 Uhr)