20. September 2020 / 20:57 Uhr

Erster Dämpfer: VfR Evesen zeigt gegen den TSV Pattensen nur eine gute Halbzeit

Erster Dämpfer: VfR Evesen zeigt gegen den TSV Pattensen nur eine gute Halbzeit

Jörg Bressem
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Darius Marotzke mit dem 2-3
Darius Marodzke erzielt das 3:2 für den TSV Pattensen gegen den VfR Evesen. © Jörg Bressem
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Nur eine gute Halbzeit zeigte der VfR Evesen gegen den TSV Pattensen. Die erste Niederlage in der Landesliga war das Resultat daraus.

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Es ist erstaunlich, was ein Spielstand mit den Köpfen machen kann. Als der VfR Evesen zur Pause nach einem 0:1-Rückstand mit einer 2:1-Führung in die Kabine ging, da glaubten nicht nur die Spieler, dass es ein erneuter Sieg wird. Doch das war der Irrtum des Tages. Der TSV Pattensen spielte schon in der ersten Halbzeit gut mit und überrumpelte den VfR Evesen nach dem Seitenwechsel.

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Das Spiel begann in der 12. Minute mit der 1:0-Führung der Gäste, der bei VfR-Torwart Patrick Wehmeyer mit seiner einhändigen Faustabwehr keine gute Figur machte. Der Ball fiel den Kopf von Johannes Weber, dessen schöne Bogenlampe hinten im Tor einschlug. Danach aber der VfR Evesen mit guten und mit erfolgreichen Angriffen. Lennard Heine verwertete in der 16. Minute eine Hereingabe von Bennett Heine zum 1:1-Ausgleich. Alexander Rogowski, der für den angeschlagenen Caglayan Tunc in die Mannschaft gerutscht war, hatte den Ball zuvor verpasst. Er war in seinem ersten Landesligaspiel ohnehin wirkungslos.

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Als Paskal Fichtner ein grandioses Solo in der 33. Minute mit der 2:1-Führung des VfR Evesen abschloss und sich die Platzherren vor der Pause weitere Möglichkeiten herausspielten, deutete alles auf einen erneuten Heimsieg hin. Doch der TSV Pattensen war mit seinen beweglichen Leuten im Angriff noch voll im Spiel. Einer von ihnen war Nils-Ole Heuermann, der sich in der 48. Minute durchsetzte und den Ball zum 2:2-Ausgleich ins Tor wuchtete.

Evesen war sichtlich irritiert. Das Spiel der Platzherren war zu häufig auf Zufall aufgebaut und es war zu langsam. Ganz anders der TSV Pattensen, der zwar seltener nach vorne kam, dann aber zwingend spielte. Darius Marotzke war in der 72. Minute bei seinem 3:2 für den TSV Pattensen einen Schritt schneller als alle anderen, auch als Wehmeyer. VfR-Trainer Heiko Thürnau versuchte es danach mit frischen Spielern, doch auch das half weder vorne noch hinten. Bei Sascha Liebers 4:2 der Gäste in der 81. Minute wurde der VfR Evesen erneut böse überrannt.

VfR: Wehmeyer, Städter, Buruk (78. Fuchs), Bennett Heine, Marzinowski, Kleber, Hull, Stolte (78. Pentke), Rogowski (85. Siepe), Lennard Heine, Fichter (78. Krasniqi).