08. Juni 2022 / 19:53 Uhr

Erster Fall seit Einführung neuer Formel-1-Finanzregeln: Rennstall Williams muss Geldstrafe zahlen

Erster Fall seit Einführung neuer Formel-1-Finanzregeln: Rennstall Williams muss Geldstrafe zahlen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Rennstall Williams wurde nach Missachtung der Finanzregeln mit einer Geldstrafe belegt.
Der Rennstall Williams wurde nach Missachtung der Finanzregeln mit einer Geldstrafe belegt. © IMAGO/PanoramiC (Montage)
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Formel-1-Rennstall Williams muss wegen der Missachtung der neuen Finanzregeln in der höchsten Rennklasse eine Geldstrafe zahlen. Seit 2021 gelten neue Regeln zur Deckelung der Ausgaben. Das Traditions-Team aus Großbritannien ist das erste, das seitdem zur Kasse gebeten wird.

Der Formel-1-Rennstall Williams hat die Finanzregeln missachtet und ist als erstes Team wegen des Verstoßes gegen die neuen Regeln bestraft worden. Das gab die Cost Cap Administration des Weltverbands FIA bekannt. Williams muss 25 000 US-Dollar (rund 23 400 Euro) Strafe zahlen, da die erforderlichen Unterlagen für das Berichtsjahr 2021 bis zum 31. März 2022 nicht fristgerecht eingereicht worden waren. Williams akzeptierte die Strafe. Seit 2021 gilt in der Formel 1 ein neues Reglement zur Deckelung der Ausgaben.

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Nach Prüfung der Erklärung von Williams und aufgrund dessen, dass der Verfahrensverstoß von Williams freiwillig vor Ablauf der Frist für die Berichterstattung am 31. März 2022 offengelegt wurde und der Rennstall bei der Behebung des Verstoßes "voll und ganz kooperativ" war, habe es "die Cost Cap Administration für angemessen gehalten, Williams eine akzeptierte Vertragsbruchvereinbarung zur Behebung des Verstoßes anzubieten. Dieses Angebot wurde von Williams angenommen", hieß es in der FIA-Mitteilung. Mittlerweile sei der Verfahrensverstoß behoben und Williams habe die Kosten getragen.

Seit 2021 gelten in der Formel 1 harte Begrenzungen der Finanzen. Aufgrund der hohen Inflation wird aber derzeit heftig diskutiert, ob die Budgetobergrenze nicht erhöht werden sollte.

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