15. Oktober 2020 / 09:31 Uhr

Erster Saisonsieg für Grimmaer Volleyballerinnen? Zweiter Anlauf in Dingolfing

Erster Saisonsieg für Grimmaer Volleyballerinnen? Zweiter Anlauf in Dingolfing

Roger Dietze
Leipziger Volkszeitung
Die Vorwärts Sachsen Volleys peilen am Sonntag einen Auswärtssieg an.
Die Vorwärts Sachsen Volleys peilen am Sonntag einen Auswärtssieg an. © memofotografie
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Die Grimmaer Volleyball-Damen wollen erste Punkte einheimsen - im bayerischen Dingolfing soll das nun gelingen.

Dingolfing/Grimma. Neuer Versuch: Nachdem das ursprünglich für Ende September angesetzte Punktspiel der Vorwärts Sachsen Volleys Grimma, unter welchem Namen die Zweitliga-Damenmannschaft des Volleyballvereins Grimma in der neuen Saison 2020/21 antritt, coronabedingt abgesagt werden musste, findet nun an diesem Sonntag das Nachholspiel statt.

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Die Niederbayerinnen haben nach ihrem klaren Dreisatz-Sieg am vergangenen Sonnabend beim TV Waldgirmes die ersten Punkte einspielen können, was den Muldestädterinnen in ihrer bislang einzigen Partie der noch jungen Saison gegen den SV Lohhof (1:3) nicht gelungen war. „Entsprechend brennen unsere Mädels auf das Spiel. Und nach dem, was ich im Training gesehen habe, bin ich guter Dinge, dass sie in Dingolfing gut dagegen halten werden“, so der Manager der Vorwärts Sachsen Volleys, Frank Geißler – demzufolge bis auf die im Sommer am Knie operierte Elena Kömmling alle Spielerinnen fit sind.

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„Aber auch Elena macht gute Fortschritte, sodass ich zuversichtlich bin, dass sie in dieser Saison erneut zu einer Stütze für das Team werden kann“, so der Manager, dessen Grimmaerinnen am Sonntag ab 15 Uhr in der Sporthalle Höll-Ost auf ein eingespieltes Team treffen werden. Und auf eine Truppe, die in dieser Saison zum wiederholten Mal vom ehemaligen Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft Jürgen Pfletschinger betreut wird.

„Das Infektionsgeschehen hat sich bei uns wieder beruhigt“

„Ich rechne in der neuen Saison wieder mit einer ausgeglichenen Staffel, in der wir unseren sechsten Platz aus der vergangenen Saison verteidigen und uns darüber hinaus unsere Heimstärke aufrecht erhalten wollen“, so der Dingolfinger Vereinschef und Volleyball-Manager Toni Kiebler.

Sein Verein habe in dieser Saison beim Personal mehr denn je auf Regionalität und Kontinuität gesetzt und darauf verzichtet, nach neuen Spielerinnen insbesondere aus dem nahen Tschechien Ausschau zu halten. Und auch nach einem zweiten Ausweichtermin für die Partie gegen Grimma muss Kiebler nach Lage der Dinge keine Ausschau halten. „Das Infektionsgeschehen hat sich bei uns wieder beruhigt, und beim aktuellen Stand können wir sogar bis zu 240 Zuschauer in die Halle lassen.“