19. August 2020 / 14:10 Uhr

Erster VfL-Neuzugang fix: Bialek unterschreibt bis 2024

Erster VfL-Neuzugang fix: Bialek unterschreibt bis 2024

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Bartosz Bialek
Fix: Bartosz Bialek wechselt zum VfL Wolfsburg. © VfL Wolfsburg
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Bartosz Bialek - der 18-Jährige verfügt über viel Talent und darf das in der neuen Saison im Trikot des VfL Wolfsburg zeigen. Der Angreifer unterschrieb am Mittwoch beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten einen Vertrag bis 2024.

Der VfL hat seinen ersten Neuzugang in diesem Sommer eingetütet: Bartosz Bialek wechselt von Zaglebie Lubin zum Wolfsburger Fußball-Bundesligisten - und hat beim VfL einen Vertrag bis 2024 unterschrieben. „Wir sind sehr froh, mit Bartosz einen sehr talentierten Spieler verpflichtet zu haben, der in der ersten polnischen Liga schon in jungen Jahren sehr starke Leistungen gezeigt hat", so VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer in der VfL-Pressemitteilung.

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"Jung und erfolgshungrig"

"Er ist jung, erfolgshungrig und passt exakt in unsere Philosophie. Wir sind überzeugt, dass er jetzt bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung macht und in den kommenden Jahren mit dazu beiträgt, dass wir unsere Ziele erreichen“, so Schäfer weiter. Der 18-Jährige hatte sich am Dienstagabend bereits das Testspiel gegen Phönix Lübeck von der VIP-Tribüne aus angeschaut. Am Mittwochmorgen fuhr er dann zusammen mit seinem Berater um kurz nach 10 Uhr zur Vertragsunterschrift aufs VfL-Gelände.

Testspiel: VfL Wolfsburg gegen 1. FC Phönix Lübeck

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Testspiel: VfL Wolfsburg gegen 1. FC Phönix Lübeck ©

Bialek geht nun für den VfL auf Torejagd - durch seinen Job als TV-Experte in Polens Ekstraklasa kennt Ex-VfLer Andrzej Juskowiak den Neuzugang bestens. Was kann er? Was ist das für ein Spielertyp? „Eine robuste Nummer 9. Bialek kann aber auch das Spiel machen", hatte Juskowiak am Montag im Gespräch mit dem SPORTBUZZER gesagt. Lubin habe gute Außenstürmer, die aber auch selbst treffen wollen. Für Mittelstürmer Bialek sei es in den Partien daher nicht immer einfach gewesen, sein Können zu zeigen, weil er wenig Zuspiele bekam. „Er hat trotzdem seine Tore gemacht – und er hat nicht nur die einfachen Dinger gemacht“, lobt Jusko.


Bialek bekommt die Nummer 21

Beim VfL bekommt Bialek das Trikot mit der Nummer 21, die er auch in Polen auf dem Rücken trug. „Für mich ist mit dem Wechsel in die Bundesliga ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich freue mich sehr auf die Herausforderung, meinen Weg in einer der stärksten Ligen der Welt fortsetzen zu können. Ich werde jetzt versuchen, mich schnellstmöglich in meinem neuen Umfeld einzugewöhnen und meine Mannschaftskameraden kennenzulernen, damit ich mich dann voll und ganz auf den Fußball fokussieren kann.“ Schon am Samstag beim Test gegen Zweitligist Holstein Kiel könnte Bialek erstmals für den VfL auflaufen.

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Der Neuzugang könnte auch in der U23 und sogar noch in der U19 spielen, ist in Wolfsburg aber für die Profis vorgesehen. Im vergangenen Jahr feierte der aus Brzeg im Südwesten Polens stammende Angreifer kurz vor seinem 18. Geburtstag sein Debüt in der Ekstraklasa (erzielte dabei gleich ein Tor) und legte eine bemerkenswerte Premieren-Saison hin: In 19 Partien war der U19-Nationalspieler an 13 Toren direkt beteiligt (neun Treffer, vier Vorlagen). Lubin schaffte nicht zuletzt dank seiner Treffer in der Relegationsrunde der polnischen Liga souverän den Klassenerhalt.