22. März 2021 / 11:53 Uhr

Erstes Playoff-Heimspiel für flippo Baskets BG 74 Göttingen am Osterwochenende

Erstes Playoff-Heimspiel für flippo Baskets BG 74 Göttingen am Osterwochenende

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Ruzica Dzankic (r.) hat keine Rückenbeschwerden mehr und kann wieder trainieren.
Ruzica Dzankic (r.) hat keine Rückenbeschwerden mehr und kann wieder trainieren. © Swen Pförtner (Archiv)
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Während sich die Rutronik Stars Keltern erneut den Pokalsieg im Damenbasketball sicherten, haben die angschlagenen Spielerinnen der flippo Baskets BG 74 ihre Blessuren auskuriert. Die Mannschaft bereitet sich jetzt auf das Playoff-Viertelfinale der Bundesliga vor.

Vor dem Start in die Playoffs der Damenbasketball-Bundesliga hatte die Mannschaft der flippo Baskets BG 74 ein spielfreies Wochenende. Auf dem Spielplan das Top4-Pokalfinale, für das sich die Göttingerinnen nicht qualifiziert hatten. Die Rutronik Stars Keltern sind alter und neuer Deutscher Pokalsieger der Damen. Im Finale in Keltern gab es einen 69:54 (20:8, 19:20, 22:12, 8:14)-Erfolg gegen die SNP BasCats USC Heidelberg.

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Keltern legte in eigener Halle mit einem starken ersten Viertel den Grundstein zum Erfolg. Zwar kämpfte sich Heidelberg im zweiten Spielabschnitt etwas heran und entschied das Viertel für sich, aber mehr war dann letztlich gegen den haushohen Favoriten nicht mehr drin. Heidelberg fightete dennoch bis zur Schlusssirene, während Keltern den Vorsprung ohne Probleme verwaltete. Beim Sieger punkteten Jasmine Thomas (21), Krystal Lynette Vaughn (16) und Alexandria Elizabeth Kiss-Rusk (10) am besten, bei den BasCats war Fallyn Dee Freije mit 14 Punkten erfolgreichste Werferin. Heidelberg sicherte sich mit Platz zwei einen der größten Vereinserfolge und bescherte sich damit einen versöhnlichen Abschluss einer schwierigen Saison. Jasmine Thomas (Rutronik Stars Keltern) wurde als Pokal-MVP von der DBBL geehrt, die mit ihren 13 Punkten gegen Wasserburg und 21 Punkten gegen Heidelberg einen großen Anteil am Erfolg ihrer Mannschaft hatte.

Spiel um Platz drei abgesagt

Im ersten Halbfinale hatte sich Heidelberg gegen die GiroLive Panthers Osnabrück mit 69:61 durchgesetzt. Das zweite Halbfinale entschied Keltern mit 86:52 gegen den TSV Wasserburg für sich. Kampfloser Dritter wurde Osnabrück, da das kleine Finale abgesagt werden musste. Mehrere Wasserburger Spielerinnen waren nachweislich nicht spielfähig (verletzt oder Magen-Darm-Symptome), sodass die Partie abgesagt wurde.

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Die Göttingerinnen steigen – in kompletter Besetzung – am Dienstag nach einem freien Wochenende wieder ins Mannschaftstraining ein, um sich auf das erste Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen BC Pharmaserv Marburg vorzubereiten. Ruzica Dzankic und Jenny Crowder hatten in der vergangenen Woche pausiert und ihre Verletzungen auskuriert. „Die Pause kam uns entgegen“, sagt Geschäftsführer Richard Crowder.

Nach der Niederlage im letzten Hauptrunden-Spiel in Saarlouis hatten die flippo Baskets den vierten Tabellenplatz und damit das Heimrecht im ersten von drei Playoff-Spielen verpasst. Am kommenden Wochenende steht nun am Sonnabend das erste Spiel an, am Ostersonnabend, 3. April, folgt um 19 Uhr das Heimspiel in der FKG-Halle. Diese Nachricht erhielt Crowder am Montagmittag. Sollte ein dritten Spiel der Viertelfinalserie notwendig werden, würde dieses am Ostermontag in Marburg ausgetragen werden.

„Die genauen Termine aller Begegnungen werden im Laufe der Woche bekannt gegeben“, berichtet flippo Baskets-Geschäftsführer Roland Emme-Weiß. Die Liga sammele die Termine, es solle zeitversetzt gespielt werden, damit die Partien auch entsprechend live auf sporttotal.tv übertragen werden können.