19. September 2020 / 20:23 Uhr

Erstes Punktspiel zuhause seit März: Arminia heiß auf Regionsderby gegen den RSE

Erstes Punktspiel zuhause seit März: Arminia heiß auf Regionsderby gegen den RSE

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Im Porta-Pokal trafen sie schon aufeinander: Ramlingens Marvin Omelan (rechts) spielt den Ball vor Arminias Andrew Owusu weiter.
Im Porta-Pokal trafen sie schon aufeinander: Ramlingens Marvin Omelan (rechts) spielt den Ball vor Arminias Andrew Owusu weiter. © Debbie Jayne Kinsey
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Zum ersten Mal seit sechseinhalb Monaten spielt Oberligist Arminia Hannover vor eigenem Publikum um Punkte. Zu Gast ist am Sonntag Aufsteiger SV Ramlingen-Ehlershausen, der mit reichlich Selbstvertrauen kommt.

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Das bislang letzte Heimspiel für Arminia Hannover? Skerdi Bejzade überlegt. „Das ist schon sehr lang her, gefühlt eine halbe Ewigkeit“, sagt der SVA-Coach und lacht. Zuletzt durften die Arminen vor der Corona-Pause vor eigenem Publikum am 1. März (1:1 gegen Eintracht Celle) ran.

Zum aktuellen Saisonstart mussten sie auf die Premiere im Rudolf-Kalweit-Stadion verzichten, weil es beim ursprünglichen Gegner Lupo Martini Wolfsburg einen Corona-Fall gab. Am Sonntag (15 Uhr) kommt es nun in Bischofshol zum Regionsderby gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen.

Fußball-Oberliga: SVG Göttingen - SV Arminia Hannover, Saison 2020/21

Die SVG Göttingen (weiße Trikots) trennt sich vom SV Arminia Hannover mit 0:0. Zur Galerie
Die SVG Göttingen (weiße Trikots) trennt sich vom SV Arminia Hannover mit 0:0. © Jan-Helge Schneemann

Ramlingen kommt mit Selbstvertrauen

„Es ist von uns von Nachteil, dass wir erst ein Spiel machen durften. Ramlingen konnte schon zwei Partien austragen“, sagt Bejzade, dessen Team am vergangenen Sonntag 0:0 beim SVG Göttingen spielte. Nach der Begegnung in Südniedersachsen hat es der SVA nun erneut mit einem Aufsteiger zu tun.

Während die Hannoveraner einen Zähler aus einem Spiel auf der Habenseite verbuchen können, sicherte sich der RSE die Idealzahl von sechs Zählern aus zwei Partien inklusive Tabellenführung. „Die Ramlinger werden daher mit viel Selbstvertrauen antreten, zumal sie Aufsteiger sind und nach ihrem guten Start nichts zu verlieren haben. Da liegt der Druck klar bei uns.“

Revanche für Porta-Pokal?

In diesem Sommer gab es bereits ein Aufeinandertreffen zwischen SVA und RSE. Im Halbfinale des Porta-Pokals behielten die Ramlinger, auch späterer Sieger des Turniers, mit 2:1 die Oberhand. „Aber das ist jetzt ein anderes Spiel. Damals haben wir schon eine gute Leistung gezeigt, hatten jedoch noch auf viele Leute verzichten müssen“, schränkt Bejzade. Jetzt seien fast alle Kicker wieder an Bord. „Wir müssen aber im Angriff gefährlicher werden, da fehlt uns momentan noch die Durchschlagskraft“, meint der SVA-Coach.