06. Juni 2016 / 13:19 Uhr

Erstes Schmadtke-Angebot abgelehnt: Poker um 96-Profi Sane ist in vollem Gange

Erstes Schmadtke-Angebot abgelehnt: Poker um 96-Profi Sane ist in vollem Gange

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Heiß begehrt: Salif Sane (klein) bei Kölns Manager Jörg Schmadtke (groß)
Heiß begehrt: Salif Sane (klein) bei Kölns Manager Jörg Schmadtke (groß) © imago
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Wie 96-Geschäftsführer Martin Bader dem Magazin "kicker" bestätigte, ist der 1. FC Köln an einer Verpflichtung von Salif Sane interessiert. Ein erstes Angebot ist laut Medieninformationen aber abgelehnt worden.

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"Köln hat sich offiziell gemeldet und uns mitgeteilt, dass sie mit dem Spieler sprechen wollen", sagte Martin Bader dem Sportmagazin kicker. Es sei bisher "die einzige offizielle Anfrage".

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10 Millionen Euro hat Hannovers Präsident für für den Senegalesen Sane ausgerufen. Für Schmadtke und die Kölner eigentlich kein Problem: Die Abgänge von Yannick Gerhardt für 14 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg und Kevin Vogt für 2 Millionen Euro zu 1899 Hoffenheim haben nämlich reichlich Kohle in die Kasse der Domstädter gespült.

Erste Angebot abgelehnt

Doch Schmadtke, schon aus seiner Zeit bei Hannover 96 als "Sparfuchs" bekannt, versucht sicherlich weiter den Preis zu drücken.

Der Poker ist offenbar schon in vollem Gange: Laut Kölner Express hat 96 das erste Kauf-Angebot für Sane abgelehnt. Laut "Bild" soll der 1. FC Köln bereit sein, sechs Millionen Euro zu zahlen.

Damit bewegt sich der 1. FC Köln nur knapp über dem Gebot aus der Hauptstadt: Hertha BSC Berlin soll nicht mehr als 5 Millionen Euro bieten.

Laut 96-Manager Martin Bader kann sich eine Entscheidung in der Causa Sané hinziehen: "Sein Vertrag gilt für die 2. Liga. Wenn es Interesse auf dem Markt gibt, dann wird das eine längere Nummer.“