01. Februar 2019 / 16:00 Uhr

Erzgebirge Aue baut gegen Favorit Köln auf Heimvorteil

Erzgebirge Aue baut gegen Favorit Köln auf Heimvorteil

dpa
Beim Hinspiel in Köln kam der FC Erzgebirge Aue (0:3) oft einen Schritt zu spät: Hier hat Aues Philipp Riese gegen den Kölner Louis Schaub das Nachsehen. 
Beim Hinspiel in Köln kam der FC Erzgebirge Aue (0:3) oft einen Schritt zu spät: Hier hat Aues Philipp Riese gegen den Kölner Louis Schaub das Nachsehen.  © 2018 TF-Images
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Nach dem schwachen Auftritt beim 0:1 gegen den 1. FC Magdeburg muss das Team von Trainer Daniel Meyer wieder in die Erfolgsspur finden. Das dies auch gegen den vermeintlich "übermächtigen" 1. FC Köln gelingen kann, bewies am Montag der 1. FC Union Berlin. Die Eisernen gewannen völlig verdient mit 2:0. 

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Aue. Nach der 0:1-Niederlage beim 1. FC Magdeburg will Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue wieder in die Erfolgsspur finden. Dabei muss die Mannschaft von Trainer Daniel Meyer allerdings eine sehr anspruchsvolle Aufgabe lösen. Mit dem Tabellenzweiten 1. FC Köln ist am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) ein Aufstiegsfavorit in Aue zu Gast. Fehlen wird den Sachsen neben dem langzeitverletzten Abwehrchef Steve Breitkreuz auch der gelbgesperrte Mittelfeldspieler Philipp Riese. Fraglich ist zudem der Einsatz von Robert Herrmann. Der Linksverteidiger klagt über Achillessehnenprobleme und konnte auch am Freitag nicht trainieren.

„Da wir am Dienstag in Magdeburg eine überschaubare Leistung gezeigt haben, ist es gut, dass wir schnell wieder ran müssen“, sagte Meyer am Freitag und erwartet von seinem Team eine deutliche Steigerung. Dabei setzt der 39 Jahre alte Fußballlehrer auch auf den Heimvorteil. Knapp 11 000 Karten wurden für die Partie bisher verkauft.

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„Dass wir im eigenen Stadion jedem Gegner Probleme bereiten können, haben wir in der Vergangenheit gezeigt“, sagte der Coach. Meyer beobachtete die Kölner am Donnerstagabend bei der 0:2-Niederlage beim 1. FC Union Berlin. Vom Ergebnis will er sich aber nicht blenden lassen: „Die brutale individuelle Qualität der Kölner war trotzdem zu sehen. Sie hatten 71 Prozent Ballbesitz, haben aber ihre Chancen nicht genutzt. Wir brauchen einen sehr guten Tag, um Köln zu gefährden.“

Auch bei den Auer Spielern ist der Respekt vor dem Bundesliga-Absteiger groß. „Sie haben den besten Kader der 2. Liga und sind noch etwas stärker einzuschätzen als der Hamburger SV“, sagte Linksverteidiger Dennis Kempe, der aber einen weiteren Vorteil bei seiner Mannschaft sieht: „Die Kölner haben einen sehr kurzen Rhythmus zwischen ihren Spielen. Wenn wir von Anfang an eine hohe Intensität an den Tag legen, sind wir keinesfalls chancenlos.“

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