19. März 2020 / 10:18 Uhr

Erzgebirge Aue-Geschäftsführer Voigt: Saisonabbruch „das Schlimmste"

Erzgebirge Aue-Geschäftsführer Voigt: Saisonabbruch „das Schlimmste"

dpa
AUE, GERMANY - APRIL 01: A general view outside the stadium prior the Second Bundesliga match between FC Erzgebirge Aue and SG Dynamo Dresden at Erzgebirgsstadion on April 01, 2019 in Aue, Germany. (Photo by Thomas Eisenhuth/Bongarts/Getty Images)
Durch die Allgemeinverfügung des sächsischen Sozialministeriums ist auch bei Erzgebirge Aue das Sportgelände verwaist. © 2019 Getty Images
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Erzgebirge Aues Plan, den Trainingsbetrieb aufrechterhalten zu wollen, scheitert an der Allgemeinverfügung des sächsischen Sozialministeriums. Die Profis trainieren nun selbstständig. Geschäftsführer Michael Voigt hofft weiter auf die Fortführung der Saison.

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Aue. Die Profis von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue können kein reguläres Mannschaftstraining absolvieren. Aufgrund einer Allgemeinverfügung des sächsischen Sozialministeriums zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen in Sachsen untersagt. „Wir werden das Training an die Regelungen anpassen. Die Spieler trainieren individuell, auch Waldläufe sind eine Möglichkeit“, sagte Aues Geschäftsführer Michael Voigt. Am Dienstag hatte der Verein erklärt, den Trainingsbetrieb aufrechterhalten zu wollen.

56.000 Arbeitsplätze betroffen

Voigt hofft, dass die Saison in der 1. und 2. Bundesliga nach einer Unterbrechung regulär zu Ende gespielt werden kann - gegebenenfalls auch ohne Zuschauer. „Die Saison zum jetzigen Zeitpunkt abzubrechen, wäre das Schlimmste. Am Ende geht es nicht nur um die Spieler, sondern um 56 000 Arbeitsplätze, die an den Profifußball gekoppelt sind.“

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Die EM um ein Jahr in den Sommer 2021 zu verlegen, ist laut Aues Geschäftsführer „die einzig sinnvolle Entscheidung“ gewesen. „Das gibt uns etwas mehr zeitlichen Spielraum. Aber im Vordergrund steht jetzt, dass die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie weiter aufgehalten wird“, betonte Voigt.

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