05. April 2019 / 21:19 Uhr

Erzgebirge Aue kassiert in Bielefeld dritte Niederlage in Serie

Erzgebirge Aue kassiert in Bielefeld dritte Niederlage in Serie

dpa
05.04.2019, Nordrhein-Westfalen, Bielefeld: Fußball: 2. Bundesliga, Arminia Bielefeld - Erzgebirge Aue, 28. Spieltag in der Schüco-Arena. Philipp Riese (l) aus Aue ärgert sich über den Gegentreffer zum 1:0. Foto: Friso Gentsch/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk ++
Aues Philipp Riese ist außer sich nach dem Gegentreffer zum 1:0. © dpa
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Nach einer über weite Strecken ideenlosen Vorstellung verlor Erzgebirge Aue in Bielefeld mit 1:2. Der eingewechselte Florian Krüger traf für das Team von Daniel Meyer nur noch zum Anschluss. 

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Bielefeld. Der Abwärtstrend von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat sich am Freitagabend fortgesetzt. Bei Arminia Bielefeld verlor die Mannschaft von Trainer Daniel Meyer nach einer abermals schwachen Leistung vor 18 400 Zuschauern mit 1:2 (0:1). Es war die dritte Niederlage in Serie für die Auer, die mit 32 Punkten im hinten Tabellenmittelfeld stecken bleiben. Andreas Voglsammer (6.) und Fabian Klos (77.) hatten die Bielefelder zunächst mit 2:0 in Führung geschossen, der Anschlusstreffer von Florian Krüger (89.) kam zu spät. „Wir haben zwei richtig blöde Tore bekommen. Aber diese Fehler kann man abstellen. Bielefeld hat viel mit langen Bällen operiert und sonst keine spielerischen Mittel gefunden, um uns vorzuführen“, sagte Mittelfeldspieler Clemens Fandrich.

Meyer änderte seine Aufstellung nach der enttäuschenden 1:3-Niederlage im Sachsenderby gegen Dynamo Dresden auf drei Positionen. John-Patrick Strauß, Louis Samson und Emmanuel Iyoha rückten für Calogero Rizzuto (grippaler Infekt), Philipp Zulechner (muskuläre Probleme im Oberschenkel) und Robert Herrmann (Bank) in die Auer Startelf, die von offensiv eingestellten Bielefeldern in der Anfangsphase stark unter Druck gesetzt wurde. Das Meyer-Team zeigte sich davon sichtlich überrascht, reagierte fehlerhaft und geriet früh in Rückstand. Nach einem einfachen Ballverlust von Filip Kusic schalteten die Gastgeber schnell um. Jonathan Clauss hatte auf der rechten Seite viel Platz und brachte den Ball mit einer Eingabe vor das Auer Tor, wo Samson und Strauß nicht entscheidend klären konnten. Vom Ellenbogen Voglsammers sprang der Ball schließlich hinter die Linie.

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DSC Arminia Bielefeld - FC Erzgebirge Aue (2:1) Zur Galerie
DSC Arminia Bielefeld - FC Erzgebirge Aue (2:1) ©
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Die Elf von Arminia-Trainer Uwe Neuhaus präsentierte sich auch im Anschluss in den Zweikämpfen energischer und zielstrebiger als die Sachsen. Allerdings nahmen die Bielefelder mit der Führung im Rücken ein wenig das Tempo aus dem Spiel, so dass sich die „Veilchen“ im weiteren Verlauf der ersten Hälfte neu ordnen konnten. Jan Hochscheidt gab in der 30. Minute den ersten Schuss auf das Tor der Ostwestfalen ab. Schlussmann Stefan Ortega konnte den Ball genauso parieren wie wenig später einen weiteren Abschluss von Hochscheidt aus halbrechter Position (36.).

Zwischen beiden Aktionen hatte der FC Erzgebirge allerdings auch Glück, dass die Arminia nicht auf 2:0 erhöhte. Klos umkurvte in der 34. Minute die Auer Abwehr inklusive Torwart Martin Männel. Allerdings legte sich der Bielefelder Torjäger im letzten Moment den Ball zu weit vor. Nach dem Seitenwechsel spielte sich das Geschehen weitestgehend zwischen den Strafräumen ab. Beiden Teams fehlten im Offensivspiel zunächst die entscheidenden Ideen. Erst in der 73. Minute sorgte der kurz zuvor eingewechselte Dimitrji Nazarov für Gefahr. Nach einer Flanke von Iyoha köpfte der Stürmer den Ball aus acht Metern unbedrängt über das Tor.

Die Hoffnungen auf einen Punktgewinn für die Auer machte schließlich Klos zunichte. Nach einem weiten Abschlag von Ortega aus der eigenen Spielfeldhälfte landete das Leder direkt beim Arminia-Stürmer, der den Ball erst technisch gekonnt annahm, dann Aues Abwehrchef Dominik Wydra stehen ließ und mit einem Schuss in die linke Ecke für das 2:0 sorgte. „Dieses Tor darf so natürlich nicht fallen. Unser Auftritt war trotzdem gut, die Moral hat auch gestimmt. Wir müssen jetzt zusammenstehen und werden noch die nötigen Punkte für den Klassenverbleib holen“, erklärte Meyer. Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit verkürzte der ebenfalls eingewechselte Krüger auf 1:2, doch in der Nachspielzeit konnte das Meyer-Team keine Gefahr mehr erzeugen.

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