13. März 2019 / 16:06 Uhr

Erzgebirge Aue mit Personalsorgen vor Auswärtsspiel in Kiel

Erzgebirge Aue mit Personalsorgen vor Auswärtsspiel in Kiel

dpa
Erzgebirge Aues Clemens Fandrich wird im Auswärtsspiel bei Holstein Kiel wegen einer Gelbsperre nicht auflaufe können. 
Erzgebirge Aues Clemens Fandrich wird im Auswärtsspiel bei Holstein Kiel wegen einer Gelbsperre nicht auflaufe können.  © 2018 TF-Images
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Neben dem Langzeitverletzten Malcolm Cacutalua werden auch Calogero Rizzuto und Clemens Fandrich gelbgesperrt fehlen. Hinter dem Einsatz von Tom Baumgart und Florian Krüger steht noch ein Fragezeichen. 

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Aue. Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue plagen vor dem Auswärtsspiel am Freitag (18.30 Uhr/Sky) bei Holstein Kiel Personalsorgen. Neben Innenverteidiger Malcolm Cacutalua, der sich beim 2:1-Heimsieg gegen den SC Paderborn das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen hatte, werden auch die gelbgesperrten Mittelfeldspieler Calogero Rizzuto und Clemens Fandrich fehlen. Zudem bangt Trainer Daniel Meyer noch um die angeschlagenen Tom Baumgart (grippaler Infekt) und Florian Krüger (Rücken).

Bilder vom Spiel zwischen dem FC Erzgebirge Aue und Holstein Kiel

Aues Philipp Riese (li.) im Zweikampf mit Kiels Jae-Sung Lee. Zur Galerie
Aues Philipp Riese (li.) im Zweikampf mit Kiels Jae-Sung Lee. ©
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„So langsam gehen uns die Alternativen aus. Viel darf nicht mehr passieren“, sagte Meyer am Mittwoch zur angespannten Personalsituation. Die lange Liste an Ausfällen sei wiederum eine gute Gelegenheit, um Spieler, die bisher nicht so oft zum Einsatz gekommen sind, in die Startelf zu rotieren. „Wir haben immer über unsere Qualität im Kader gesprochen. Deswegen bleiben wir da ruhig, klar und haben Vertrauen in die Jungs, die in Kiel auflaufen werden“, betonte Meyer.

Die Auer wollen ihren Aufwärtstrend im Duell beim Tabellenfünften bestätigen. Aus den vergangenen fünf Partien holten die Sachsen zehn Punkte, womit sie sich ins gesicherte Mittelfeld absetzen konnten. „Wir haben nach den letzten Erfolgen jegliches Recht auf großes Selbstvertrauen, auf der anderen Seite aber überhaupt kein Recht darauf, nachlässig zu sein“, fordert Meyer einen konzentrierten Auftritt seiner Mannschaft: „Kiel ist ähnlich wie wir eine Ballbesitzmannschaft mit interessanten Ideen und Automatismen. Wir müssen uns etwas einfallen lassen, um dort zu punkten.“

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Die längste Auswärtsreise in dieser Saison werden die Auer am Donnerstag mit der Bahn in Angriff nehmen. „Eine Fahrt im Zug ist angenehmer als im Bus. Damit haben wir schon vor kurzem beim Auswärtssieg beim FC St. Pauli gute Erfahrungen gemacht. Alles, was uns ein gutes Gefühl gibt, ist hilfreich“, sieht Meyer die Erzgebirger für das Spiel in Kiel auch logistisch ordentlich vorbereitet.

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