22. April 2021 / 11:40 Uhr

Erzgebirge Aue muss Liquiditätsnachweis von 2,8 Millionen Euro erbringen

Erzgebirge Aue muss Liquiditätsnachweis von 2,8 Millionen Euro erbringen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schuster
Aues Trainer Dirk Schuster im Gespräch mit Präsident Helge Leonhardt. © dpa
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In der Liga geht es für den FC Erzgebirge Aue um den Klassenerhalt. Die Lizenz für die kommende Zweitliga-Spielzeit haben die Veilchen bekommen, müssen aber noch einen Liquiditätsnachweis in Höhe von 2,8 Millionen Euro erbringen.

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Aue. Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat die Lizenz für die Saison 2021/22 ohne Auflagen erhalten, muss aber einen Liquiditätsnachweis in Höhe von 2,8 Millionen Euro erbringen. "Das ist der Corona-Lage und der damit verbundenen fehlenden Einnahmen geschuldet", erklärte Vereinssprecher Peter Höhne auf der Pressekonferenz am Donnerstag und sprach von einem "Kraftakt". Die finanziellen Mittel müssen bis Mitte September der Deutschen Fußball Liga (DFL) nachgewiesen werden.

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Einen Teil könne auch die Mannschaft beisteuern. Je besser die Auer in der Tabelle abschließen, desto mehr Fernsehgeld kassieren sie. "Das ist uns bekannt und auch unser Anliegen, in der Tabelle so weit oben wie möglich zu stehen, um dem Verein damit gewisse Mehreinnahmen zu sichern", sagte Trainer Dirk Schuster. Das primäre Ziel sei aber der Klassenverbleib. "Dass wir in der zweiten Liga bleiben, ist lebens- und auch existenznotwendig. Und dafür noch die notwendigen Punkte zu holen, muss jetzt der nächste Schritt sein", betonte der 53-Jährige.

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Die Sachsen liegen vor dem 31. Spieltag mit 37 Zählern auf dem zwölften Tabellenplatz und haben zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Mit einem Auswärtssieg an diesem Freitag (18.30 Uhr/Sky) bei Eintracht Braunschweig wollen die Auer im dritten Anlauf die 40-Punkte-Marke erreichen. "Braunschweig ist seit der Winterpause gut ins Laufen gekommen und hat oft zu Null gespielt. Wir sollten an die gute kämpferische Einstellung aus dem Nürnberg-Spiel anknüpfen", erklärte Schuster.

dpa/Wutzler