30. Juli 2021 / 13:18 Uhr

Erzgebirge Aue ohne Kühn gegen St. Pauli - Neuzugang Schreck "eine Option"

Erzgebirge Aue ohne Kühn gegen St. Pauli - Neuzugang Schreck "eine Option"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Aue
Nicht mit dabei: Nicolas Kühn. © Getty Images
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Am Sonntag empfängt Erzgebirge Aue zum ersten Heimspiel der Saison den FC St. Pauli. Dabei müssen die Veilchen auf Nicolas Kühn verzichten, der verletzungsbedingt ausfällt. Für die Partie sind insgesamt 12.082 Fans zugelassen.

Aue. Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue muss vor seinem ersten Saison-Heimspiel einen weiteren Ausfall verkraften. Offensivspieler Nicolas Kühn wird wegen einer muskulären Verletzung am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den FC St. Pauli nicht auflaufen können. "Wir warten noch auf das MRT-Ergebnis, aber er wird auf jeden Fall nicht zur Verfügung stehen", sagte Trainer Aliaksei Shpileuski auf der Pressekonferenz am Freitag.

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Neben Kühn müssen die Sachsen weiterhin auch auf Florian Ballas, Antonio Jonjic, Jan Hochscheidt und Malcolm Cacutalua (alle verletzt) verzichten. Nicht mehr zum Kader gehört Abwehrspieler Niklas Jeck, der bis zum Saisonende an den luxemburgischen Erstligisten Union Titus Petingen ausgeliehen wird.

In Sam Schreck könnte der erst am Mittwoch neu verpflichtete Offensivspieler gegen St. Pauli zu einem ersten Einsatz für Aue kommen. Der 22 Jahre alte Leihspieler vom niederländischen Erstligisten FC Groningen hat laut Shpilevski wenig Aufbauzeit benötigt. "Er ist definitiv eine Option. Ob es für die erste Elf reicht, weiß ich noch nicht. Aber er ist ein Spieler, der uns sehr gut tut. Sam ist vielseitig einsetzbar, ballsicher, laufstark und kann mehrere Positionen begleiten", äußerte sich Shpilevski nach den ersten Trainingseindrücken lobend über Schreck.

Bisher 6000 Karten verkauft

Vor Gegner St. Pauli hat Aues Trainer großen Respekt. Die Hamburger kommen mit der Empfehlung eines souveränen 3:0-Sieges zum Saisonauftakt gegen Holstein Kiel ins Erzgebirge. "Das Ergebnis war ein Achtungszeichen. Uns erwartet ein ganz starker und abgeklärter Gegner, der viel Qualität im Spiel nach vorn und im Mittelfeld hat. Wir müssen auf jeden Fall wieder diese Kompaktheit und Aggressivität zeigen – wenn nicht sogar noch mehr", sagte Shpileuski. Seine Mannschaft hatte sich zum Start in Nürnberg ein 0:0 erkämpft.

Für die Partie gegen St. Pauli sind laut genehmigtem Hygienekonzept 12.082 im Erzgebirgsstadion zugelassen. Bis Freitagmittag wurden rund 6000 Karten verkauft.

dpa