18. Oktober 2020 / 15:43 Uhr

Erzgebirge Aue weiter ungeschlagen: Cacutalua und Testroet treffen zum Heimsieg

Erzgebirge Aue weiter ungeschlagen: Cacutalua und Testroet treffen zum Heimsieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Aues Malcolm Cacutalua (r) jubelt nach seinem Tor zum 1:0 mit Sören Gonther (l-r), Louis Samson, Ben Zolinski, Pascal Testroet, Florian Ballas (M) und Florian Krüger. © dpa
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Der FC Erzgebirge Aue setzt sich dank eines 2:1-Heimsiegs gegen Heidenheim in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga fest. Neben den Torschützen Malcolm Cacutalua und Pascal Testroet avancierte Keeper Martin Männel zu den Matchwinnern.

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Aue. Der FC Erzgebirge Aue bleibt in der noch jungen Saison der 2. Fußball-Bundesliga ungeschlagen. In ihrem dritten Spiel besiegten die Sachsen am Sonntag den 1. FC Heidenheim mit 2:1 (0:0). Malcolm Cacutalua (54. Minute) und Pascal Testroet (79.) erzielten vor 500 Zuschauern die Tore für Aue, Tobias Mohr (87./Foulelfmeter) traf für Heidenheim.

"Einige meiner Spieler sind am Ende auf dem Zahnfleisch gegangen, weil uns Heidenheim alles abverlangt hat. Es war ein brutal intensives und zeitweise wildes Spiel, in dem wir am Ende die glücklichere Mannschaft waren", sagte Aues Trainer Dirk Schuster nach der Partie. Mit sieben Punkten auf dem Konto können die Sachsen mit einem guten Gefühl am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) zum Nachholspiel zum Hamburger SV fahren.

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Bei den "Veilchen" kam Kapitän und Torwart Martin Männel zu seinem 400. Pflichtspieleinsatz. Der dienstälteste Auer bewahrte sein Team mit einer starken Parade in der 12. Minute vor einem frühen Rückstand. Einen strammen Schuss von Christian Kühlwetter aus zentraler Position lenkte Männel mit den Fäusten zur Ecke.

Rizzuto kratzt Ball von der Linie

Es war die beste Chance in einer schwungvollen Startphase. Auch das Schuster-Team kam durch Florian Krüger zu einem verheißungsvollen Abschluss (9.). Der Stürmer versuchte es von der Strafraumgrenze, der Ball flog nur knapp über den Querbalken.

Mit fortlaufender Spielzeit agierten die Gäste allerdings zielstrebiger und gefälliger. Die Mannschaft von Bernhard Raab, der den erkrankten Heidenheimer Cheftrainer Frank Schmidt in Aue vertrat, ließ dabei mehrere vielversprechende Situationen ungenutzt. Die größte Gelegenheit vergab in der 32. Minute Robert Leipertz, dessen Schuss Calogero Rizzuto in höchster Not von der Linie kratzte. Auch Kühlwetter, der plötzlich frei vor Männel auftauchte, brachte den Ball nicht im Auer Tor unter (44.).

Aue rettet mit viel Leidenschaft den Sieg

Kurz vor der Pause musste Schuster verletzungsbedingt wechseln. Rizzuto ging angeschlagen vom Feld, für den Außenverteidiger kam Cacutalua ins Spiel. Mit der Einwechslung bewies der Aue-Coach ein glückliches Händchen. In der 54. Minute schraubte sich Cacutalua nach einem Freistoß von Philipp Riese im Strafraum am höchsten und köpfte zur 1:0-Führung ein.

Auf der anderen Seite war es immer wieder Männel, der einen Einschlag verhinderte. In der 62. Minute rettete der Schlussmann gegen Leipertz. Als Testroet nach einem Konter auf 2:0 erhöhte, schien das Spiel entschieden. Nach dem Anschlusstreffer durch Mohr vom Elfmeterpunkte keimte bei den Gästen noch einmal Hoffnung auf, doch mit viel Leidenschaft retteten die Erzgebirger die knappe Führung ins Ziel.

Sebastian Wutzler