26. März 2020 / 17:31 Uhr

Erzgebirge Aues Stürmer Testroet: Auch Geisterspiele können „Fans begeistern“

Erzgebirge Aues Stürmer Testroet: Auch Geisterspiele können „Fans begeistern“

dpa
FCE-Spieler Pascal Testroet (li.) glaubt, dass auch Geisterspiele „Fans begeistern“ können.
FCE-Spieler Pascal Testroet (li.) glaubt, dass auch Geisterspiele „Fans begeistern“ können. © Alex Grimm / Getty Images
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FCE-Angreifer Pascal Testroet hofft, dass im Mai in den beiden oberen Ligen wieder Fußball gespielt werden kann - auch wenn die Spiele zunächst ohne Fans im Stadion stattfinden würden.

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Aue. Stürmer Pascal Testroet von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue ist überzeugt davon, dass auch Geisterspiele bei den Anhängern für Euphorie sorgen können. „Es läuft darauf hinaus, dass die ersten Spiele ohne Fans stattfinden werden. Aber auch dann kann man viele Fans begeistern. Viele Leute freuen sich darauf, einfach wieder ein Fußballspiel im Fernsehen zu gucken“, sagte Testroet am Donnerstag in einem Interview auf dem Youtube-Kanal des Clubs.

Der 29-Jährige ist vorsichtig optimistisch, dass die Saison in der 1. und 2. Bundesliga im Mai fortgesetzt werden kann. Die kommenden Wochen müssen genutzt werden, um die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie weiter zu einzudämmen, so dass „wir Richtung Ende April wieder mit dem Training und Anfang Mai mit dem Spielen beginnen können. Danach sehnen sich viele Menschen, das wünschen wir uns alle“, sagte Testroet.

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Der Stürmer absolviert nach einer Knie-Operation derzeit ein Reha-Programm. Die Verletzung am linken Außenmeniskus hatte sich der Angreifer am 8. März im Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden zugezogen. „Dass ich bisher kein Spiel verpasst habe, ist für mich persönlich minimal etwas Positives. Aber ich hätte natürlich lieber ein paar Spiele verpasst und alles würde normal weiterlaufen“, sagte Testroet. Ab Montag werde die Reha in Donaustauf bei steigender Belastung weiter fortgesetzt: „Ich werde voraussichtlich zwei Wochen dort bleiben und hoffe, dass ich danach so schnell wie möglich auf den Platz zurückkehren beim Re-Start dabei sein kann.“ Sebastian Wutzler

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