30. März 2022 / 15:59 Uhr

Erzgebirge Aues Trainer Dotchev vor Ingolstadt-Spiel: „Wer verliert, steigt ab“

Erzgebirge Aues Trainer Dotchev vor Ingolstadt-Spiel: „Wer verliert, steigt ab“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Unter Trainer Pavel Dotchev zeigte der Trend bei Aue zuletzt nach oben.
Pavel Dotchev weiß, wie wichtig das Spiel gegen Ingolstadt ist. © dpa
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Kellerduell in Ingolstadt: Der FC Erzgebirge muss gegen den Letzten punkten, um sich noch kleine Chancen auf einen Klassenerhalt zu wahren - das weiß man in Aue genau.

Aue. Das Gastspiel des FC Erzgebirge Aue am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky) beim FC Ingolstadt hat für Aue-Trainer Pavel Dotchev eine enorme Bedeutung. „Wer verliert, steigt ab“, legte sich Dotchev am Mittwoch während einer Pressekonferenz fest. In Ingolstadt empfängt der Letzte den Vorletzten. „Es geht um sehr viel, da darf man keine Wunder erwarten. Ich rechne mit einem hektischen, zerfahrenen Spiel“, sagte Dotchev.

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Aufgegeben haben sich die Auer noch nicht. „Vielleicht können wir ein paar Punkte auf Dresden gutmachen. Ich rede nur von Dresden auf Platz 16, alles andere als die Relegation steht nicht zu Debatte“, betonte Dotchev. Man habe in den nächsten Wochen noch Gegner wie den HSV oder Werder Bremen vor sich, gegen die es schwer mit punkten werde.

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In dem wichtigen Spiel in Ingolstadt wird der Trainer seinem Kapitän Martin Männel wieder den Vorzug auf der Torhüterposition geben. Männel war in den vergangenen beiden Spielen nach einer Coronavirus-Infektion nicht dabei und wurde von Philipp Klewin nach Dotchevs Meinung sehr gut vertreten. „Aber Martin ist eine Institution in der Region, im Club. Er ist Führungsspieler und Kapitän. Auch Manuel Neuer steht beim FC Bayern im Tor, wenn er gesund ist“, begründete Dotchev die „nicht leichte Entscheidung“.

In Sachen neuer Trainer wollte Sportdirektor Dotchev noch keine Wasserstandsmeldung abgeben. Man habe noch mit keinem Kandidaten gesprochen. „Es wäre auch nicht gut, ihn jetzt schon zu holen. Sollten wir wirklich absteigen, wäre er vorbelastet. Er soll die Chance haben, bei Null anzufangen“, sagte Dotchev.

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