24. September 2020 / 13:47 Uhr

"Es gibt viel zu steigern": Lupo muss in Göttingen ein anderes Gesicht zeigen

"Es gibt viel zu steigern": Lupo muss in Göttingen ein anderes Gesicht zeigen

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Fokussiert: Valeri Schlothauer (v.) und sein Team haben den Blick auf die nächsten Aufgaben gerichtet.
Fokussiert: Valeri Schlothauer (v.) und sein Team haben den Blick auf die nächsten Aufgaben gerichtet. © Britta Schulze
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Keine Zeit, sich zu ärgern: Nach der 0:2-Niederlage beim 1. FC Germania Egestorf-Langreder am Mittwoch müssen die Oberliga-Fußballer von Lupo/Martini Wolfsburg bereits am Sonntag (15 Uhr) wieder ran - es geht zur SVG Göttingen.

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Wieder einmal geht es in die Fremde: Die Oberliga-Fußballer von Lupo/Martini Wolfsburg müssen auch in ihrem dritten Punktspiel der neuen Saison auswärts ran - am Sonntag (15 Uhr) geht es zur SVG Göttingen. Und dort will das Team ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt am Mittwoch.

Das 0:2 beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder war keine Glanzleistung, Lupo-Coach Giampiero Buonocore sagt daher vor dem Gastspiel beim Tabellen-Zweiten: "Wir wollen uns steigern - und es gibt viel zu steigern." Fehler und wenig Präsenz in den Zweikämpfen hatten am Mittwoch zur Niederlage geführt, "das müssen wir aufarbeiten, die Bälle sichern, schneller denken", fordert Buonocore.

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Nach einer zusätzlichen zweiwöchigen Zwangspause wegen zweier Corona-Fälle im Team war Lupo mit Verspätung in die Saison gegangen, ein Nachteil hätte das laut Buonocore nicht sein müssen - "aber wir haben dadurch eben zwei Wochen Rückstand, den kann man nicht wegzaubern", weiß der Coach. "Trotzdem müssen wir sofort mit dem Kopf dabei sein."

Auch, wenn es nun schon wieder auf Auswärtsfahrt geht. "Das ist eben durch die Situation so gegeben", so Buonocore, dessen Team am Mittwoch gegen Arminia Hannover (20 Uhr) sein erstes Heimspiel bestreiten wird. Angesichts des ungewohnten Saisonverlaufs muss Buonocore sein Team aber auch loben: "Die Jungs haben viel durchgemacht in letzter Zeit, trotzdem haben sie immer Bock."

In Göttingen komme es nun darauf an, "von Anfang an mit dem Kopf dabei" zu sein, so Buonocore. "Uns erwartet ein Gegner, der bissig ist - aber wir haben auch Qualität." Und vielleicht platzt ja auch der Knoten bei den Italienern, sobald das erste Saisontor gelingt.