24. April 2021 / 16:29 Uhr

Es ist vollbracht: DSC-Volleyballerinnen krönen Saison mit Meisterschale

Es ist vollbracht: DSC-Volleyballerinnen krönen Saison mit Meisterschale

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
DSC-Volleyball
Die Freude bei den Spielerinnen ist grenzenlos. © Matthias Rietschel
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Der Dresdner SC ist zum sechsten Mal deutscher Volleyball-Meister der Frauen. Das Team von Trainer Alexander Waibl gewann am Sonnabend das entscheidende fünfte Playoff-Finalspiel in der heimischen Arena gegen Allianz MTV Stuttgart mit 3:0 und sicherte sich nach 2016 erstmals wieder die begehrte Schale.

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Dresden. Als Camilla Weitzel den Angriff von Dora Grozer mit einem „Monsterblock“ um 15.34 Uhr stoppte, brachen bei den DSC-Volleyballerinnen alle Dämme. Die Spielerinnen fielen sich in die Arme, hüpften und jubelten und auch die Trainer tanzten überglücklich im Kreis. Nach einer beeindruckenden Aufholjagd in einer spannenden und hochklassigen Finalserie erkämpfte sich der Dresdner SC zum sechsten Mal den deutschen Meistertitel.

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Ließen nichts anbrennen

Das Team von Trainer Alexander Waibl gewann am Sonnabend das entscheidende fünfte Playoff-Finalspiel in der heimischen Arena gegen Allianz MTV Stuttgart mit 3:0 (25:20, 25:23, 26:24) und sicherte sich damit nach vier Jahren Pause wieder die begehrte Schale. In der spannenden „Best of Five“- Serie hatten die Elbestädterinnen bereits mit 0:2 zurückgelegen, wehrten jedoch beide Matchbälle des MTV ab und krönten nun ihre Saison mit dem Titel.

DURCHKLICKEN: Die Bilder zum Meistertitel des Dresdner SC

Der Dresdner SC ist zum sechsten Mal deutscher Volleyball-Meister der Frauen. Das Team von Trainer Alexander Waibl gewann am Sonnabend das entscheidende fünfte Playoff-Finalspiel in der heimischen Arena gegen Allianz MTV Stuttgart mit 3:0. Zur Galerie
Der Dresdner SC ist zum sechsten Mal deutscher Volleyball-Meister der Frauen. Das Team von Trainer Alexander Waibl gewann am Sonnabend das entscheidende fünfte Playoff-Finalspiel in der heimischen Arena gegen Allianz MTV Stuttgart mit 3:0. ©

Beide Teams standen sich nach 2015 und 2016 zum dritten Mal in einer Finalserie gegenüber und die Schwaben mussten sich zum dritten Mal dem DSC geschlagen geben. Die Stuttgarterinnen, die auf ihre erkrankte Ausnahmekönnerin Krystal Rivers verzichten mussten, verpassten den zweiten Meistertitel nach 2019.



Beide Teams starteten hochmotiviert in die Partie. Mitte des ersten Satzes konnten sich die Gastgeberinnen dank druckvoller und taktisch kluger Aufgaben absetzen und ließen am Ende nichts anbrennen. Im zweiten Durchgang lagen die DSC-Damen schon mit 10:7 in Führung, aber Stuttgart biss sich heran.

Nerven behalten

In der Schlussphase aber agierte Dresden insgesamt kompakter und hatte im Angriff die besseren Lösungen parat. Im dritten Abschnitt erwischten die Elbestädterinnen zunächst einen schlechten Start, doch angeführt von Kapitän Lena Stigrot stabilisierten sie sich wieder und sicherten sich die 2:0-Satzführung.

Im dritten Abschnitt wogte das Geschehen lange hin und her. Beide Teams mussten die letzten Kraftreserven mobilisieren. In der Schlussphase kam Stuttgart noch einmal heran und erkämpfte sich sogar einen Satzball.

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<b>Alexander Waibl (Trainer Dresdner SC):</b> Ich bin ein bisschen müde und leer. Zunächst einmal fühle ich auch mit den Stuttgarterinnen mit. Ich weiß, wie sich sowas anfühlt. Deshalb großes Kompliment an sie, denn es war eine geile Finalserie. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen, gerade in einer Phase, wo wir ein bisschen Probleme hatten, wo die Leute der Meinung waren, dass ich viel zu lange hier bin, dass ich schlecht und der falsche Trainer bin. Wir konnten zeigen, dass sich Kontinuität auch im Trainergeschäft im Sport bezahlt macht. Ich freue mich vor allem für unsere Mannschaft, denn wir haben sehr viele Spielerinnen, die noch keine Meisterschaft gewonnen haben, für die es wichtig war, noch einmal den ganz großen Wurf zu schaffen. Ich glaube, wir haben es verdient, aber Stuttgart hätte es auch verdient gehabt. Dass Krystal Rivers ausgefallen ist, hat es für uns emotional eher schwerer gemacht. Wir freuen uns natürlich, dass wir jetzt die Meisterschale erkämpft haben. Allerdings ist es schade, dass keine Fans in der Halle sein durften. Zur Galerie
Alexander Waibl (Trainer Dresdner SC): "Ich bin ein bisschen müde und leer. Zunächst einmal fühle ich auch mit den Stuttgarterinnen mit. Ich weiß, wie sich sowas anfühlt. Deshalb großes Kompliment an sie, denn es war eine geile Finalserie. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen, gerade in einer Phase, wo wir ein bisschen Probleme hatten, wo die Leute der Meinung waren, dass ich viel zu lange hier bin, dass ich schlecht und der falsche Trainer bin. Wir konnten zeigen, dass sich Kontinuität auch im Trainergeschäft im Sport bezahlt macht. Ich freue mich vor allem für unsere Mannschaft, denn wir haben sehr viele Spielerinnen, die noch keine Meisterschaft gewonnen haben, für die es wichtig war, noch einmal den ganz großen Wurf zu schaffen. Ich glaube, wir haben es verdient, aber Stuttgart hätte es auch verdient gehabt. Dass Krystal Rivers ausgefallen ist, hat es für uns emotional eher schwerer gemacht. Wir freuen uns natürlich, dass wir jetzt die Meisterschale erkämpft haben. Allerdings ist es schade, dass keine Fans in der Halle sein durften." ©

Doch die DSC-Damen behielten die Nerven, wehrten ab und angeführt von der zur MVP gekürten Nationalspielerin Jennifer Janiska holten sie den Matchball heraus. Mit einem Block von Camilla Weitzel verwandelten die DSC-Damen dann den ersten Matchball.

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