26. November 2018 / 21:19 Uhr

Es wächst zusammen was zusammen gehört: VfB und 1. FC Lok Leipzig rücken zusammen

Es wächst zusammen was zusammen gehört: VfB und 1. FC Lok Leipzig rücken zusammen

Udo Zagrodnik
SPORTBUZZER-Nutzer
Das Amtsgericht Leipzig hat den Insolvenzplan des VfB Leipzig genehmigt USER-BEITRAG
Das Amtsgericht Leipzig hat den Insolvenzplan des VfB Leipzig genehmigt © Udo Zagrodnik
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Der Leipzig Probstheidaer Verein teilt mit: Die Fusion zwischen dem VfB Leipzig und dem 1. FC Lok schreitet voran.

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Leipzig. Der VfB Leipzig ist als erster Deutscher Meister 1903 in die Geschichte eingegangen. In DDR-Tagen gab es mehrere Umbenennungen, seit 1966 in 1. FC Lokomotive Leipzig. Nach der politischen Wende folgten wechselvolle Jahre, die auch zwei Insolvenzen beinhalten. Nun schreitet der Verein voran, das VfB und 1. FC Lok vereinigt werden. Das Amtsgericht hat den Insolvenzplan des VfB Leipzig genehmigt. Das dürfte sehr zur Freude aller Mitglieder der Lokomotive und ihrer Anhänger sein.

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In diesem Zusammenhang muss auch der Rechtsanwalt (Insolvenzanwalt) Friedbert Striewe genannt werden, der erkannte das der Probstheidaer Verein ein untrennbarer Teil der Messe- und Sportstadt Leipzig ist. Er hat in seinen 125 Jahren (also seit 1893) national und international Spuren hinterlassen und Bekanntheitsgrad erlangt. Das geschah spielerisch auf dem Rasen und mit Zuschauerrekorden auf den Rängen. In den vergangenen Jahren kämpfte Anwalt Friedbert Striewe für den Probstheidaer Verein, suchte die Zusammenarbeit und Ergebnisse sind sichtbar. Ja, er wurde ein Teil des VfB & der Lokomotive.

Der folgenden Pressemitteilung vom 1. FC Lok sind aktuelle Fakten zu entnehmen.

Zitat: Der heutige Prüfungs- und Erörterungstermin beim Insolvenzgericht des Amtsgerichts Leipzig endete mit einer Abstimmung, bei der alle anwesenden Vertreter der Gläubiger dem Insolvenzplan zustimmten, den VfB-Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Friedbert Striewe vorgelegt hatte. Damit hat das Amtsgericht den Insolvenzplan genehmigt.

Nach der Ausschüttung der Insolvenzquote an die Gläubiger sowie abschließenden administrativen Vorgängen wird angestrebt, das Insolvenzverfahren des VfB Leipzig noch in diesem Jahr abzuschließen. VfB-Präsident Dirk Sander dankte ausdrücklich Insolvenzverwalter RA Striewe für dessen jahrelange engagierte Arbeit und äußerte sich erfreut über das heutige Ergebnis:

Nach der Reorganisation des Vereins ist das ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung unseres Fusionsvorhabens. Wir hoffen, schon Anfang kommenden Jahres mit dem 1. FC Lokomotive zu fusionieren und damit auch formal die in das Jahr 1893 zurückreichende ununterbrochenen Traditionslinie des Fußballs in Leipzig-Prostheida wiederherzustellen.“

Auch der 1. FC Lok freut sich über die positiven Entwicklungen. Lok-Präsident Thomas Löwe: „Unsere Mitglieder identifizieren sich sehr stark mit der 125-jährigen Geschichte unseres Vereins und freuen sich riesig darauf, diese auch formal schon bald wieder anerkannt zu sehen. Das war auch am vergangenen Freitag bei unserer Jahresmitgliederversammlung deutlich zu spüren. Gemeinsam mit den VfB-Verantwortlichen werden wir weiter zielstrebig darauf hinarbeiten, die Fusion von Lok und VfB zu verwirklichen.“ Zitatende.

Mein Fazit: Möge das Projekt gelingen und zusammenwachsen was zusammen gehört.

Siehe auch https://www.lok-leipzig.com/start/ und http://www.sportbuzzer.de/leipzig/.

U.Zag./26.11.2018

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