07. April 2022 / 21:37 Uhr

"Es war ein wunderschönes Spiel": Erste Stimmen zum 1:1 zwischen RB Leipzig und Bergamo

"Es war ein wunderschönes Spiel": Erste Stimmen zum 1:1 zwischen RB Leipzig und Bergamo

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
LEIPZIG, GERMANY - APRIL 07: Christopher Nkunku of RB Leipzig is challenged by Jose Luis Palomino of Atalanta B.C. during the UEFA Europa League Quarter Final Leg One match between RB Leipzig and Atalanta at Football Arena Leipzig on April 07, 2022 in Leipzig, Germany. (Photo by Stuart Franklin/Getty Images)
RB Leipzigs Christopher Nkunku versucht den Ball vor Bergamos Jose Luis Palomino zu behaupten. © 2022 Getty Images
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Vor allem in der Schlussphase lieferten sich RB Leipzig und Atalanta Bergamo einen heißen Schlagabtausch. Es blieb beim 1:1 (0:1). Zuvor taten sich die Hausherren lange schwer mit den robusten Gästen. Wir haben nach dem Abpfiff erste Stimmen von Spielern und Trainern gesammelt.

Leipzig. Dank eines Eigentores von Davide Zappacosta darf RB Leipzig weiter vom ersten Halbfinale in der Europa League träumen. Der italienische Fußball-Nationalspieler erzielte beim 1:1 (0:1) im Viertelfinal-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo am Donnerstag in der 58. Minute den für sein Team unglücklichen Ausgleich, wodurch der deutsche Vize-Meister seit nunmehr elf Spielen ungeschlagen ist. Vor 36.029 Zuschauern hatte Luis Muriel (17.) die Gäste mit einem herrlichen Schlenzer in Führung gebracht, die nun am kommenden Donnerstag mit Heimvorteil in das Rückspiel in der Lombardei gehen.

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Allerdings liegt die Stärke von Atalanta auf fremden Plätzen, was in dieser Saison bereits ausreichend dokumentiert ist. Auch RB-Trainer Domenico Tedesco hatte vor dem Spiel darauf hingewiesen. Mit zehn Auswärtssiegen zählt Bergamo in dieser Kategorie zur Spitze der Serie A, in der Europa League gewann die Mannschaft in den beiden K.o.-Spielen vor Leipzig ebenfalls auswärts. Unter anderen hatten die Italiener Bayer Leverkusen im Achtelfinale bezwungen. Angesichts der Heimschwäche Bergamos kann sich RB, das 2018 schon einmal im Viertelfinale der Europa League stand und an Olympique Marseille gescheitert war, noch Hoffnungen auf das Halbfinale machen.

DURCHKLICKEN: Das sagten Spieler und Trainer zum Hinspiel

Peter Gulacsi (RB Leipzig): „Wir sind auf eine starke Mannschaft getroffen. Es war ein ausgeglichenes Spiel. Ich hatte etwas mehr zu tun als gewöhnlich. Auch der gegnerische Torhüter hatte einige gute Paraden. Das zeigt die Qualität der beiden Mannschaften. Beide Mannschaften haben eine ähnliche Spielweise, mit viel Tempo. Es geht hoch und runter. Das Rückspiel wird sehr interessant werden und wir werden alles tun, um die nächste Runde zu erreichen. Es wird nicht einfach, dort zu gewinnen, aber wir haben in dieser Saison auch in der Europa League schon gezeigt, dass wir das können.“ Zur Galerie
Peter Gulacsi (RB Leipzig): „Wir sind auf eine starke Mannschaft getroffen. Es war ein ausgeglichenes Spiel. Ich hatte etwas mehr zu tun als gewöhnlich. Auch der gegnerische Torhüter hatte einige gute Paraden. Das zeigt die Qualität der beiden Mannschaften. Beide Mannschaften haben eine ähnliche Spielweise, mit viel Tempo. Es geht hoch und runter. Das Rückspiel wird sehr interessant werden und wir werden alles tun, um die nächste Runde zu erreichen. Es wird nicht einfach, dort zu gewinnen, aber wir haben in dieser Saison auch in der Europa League schon gezeigt, dass wir das können.“ ©

Vom Anpfiff weg hatten die Gäste mehr Kontrolle über das Spiel in der Leipziger Arena und auch mehr Ballbesitz. Muriel bekamen die Hausherren weder in der ersten noch der zweiten Hälfte in den Griff. Gegen die Dreierkette der Gäste fand RB kein Mittel. Erst in der Schlussphase entwickelten die Gastgeber offensiv immer mehr Druck, hätten sogar noch gewinnen können.