01. Oktober 2019 / 09:01 Uhr

ESV Delitzsch II zieht weiter seine Kreise

ESV Delitzsch II zieht weiter seine Kreise

Manfred Otto
SPORTBUZZER-Nutzer
Philipp Eysoltd (rechts) und der SV Wölkau laufen den Beilrodern um Oliver Becker allzu oft nur hinterher. USER-BEITRAG
Philipp Eysoltd (rechts) und der SV Wölkau laufen den Beilrodern um Oliver Becker allzu oft nur hinterher. © Alexander Prautzsch
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Fußball-Kreisliga: Torjäger schnürt Dreierpack für Pressel / Hausmann schießt Aufsteiger auf Platz zwei.

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SpG Wermsdorf II/LuppaSV Pressel 2:4 (2:4)

Der Aufsteiger überzeugte auch in Wermsdorf und marschiert zur Überraschung vieler Fußballfreunde weiter in Richtung Tabellenspitze. Bereits zur Pause stand das Endergebnis fest. Nach 20 Minuten erzielte Goalgetter Benjamin Hausmann die Führung für die Heidedörfler. Wenig später vergaben die Hausherren einen Strafstoß. Der SVP stürmte beherzt weiter und Hausmann markierte das 0:2 (30.).

Dann verkürzte Domenic Arendt (36.), doch Silvio Herrmann antwortete umgehend (39.). Turbulent wurde es in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Zunächst verkürzte erneut Arendt. Doch nur Sekunden später fiel das 2:4 – natürlich wieder durch Hausmann, der nun bereits zehn Saisontore auf dem Kerbholz hat. Damit hatten beide Mannschaften offenbar ihr Pulver verschossen, am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

TSV RackwitzESV Delitzsch II 1:2 (0:1)

Der überraschende Spitzenreiter meisterte auch die Auswärtsklippe in Rackwitz. Dabei spielte dem Primus ein Eigentor der Gastgeber in der vierten Minute in die Karten. Die laufstarken und vor allem spritziger wirkenden Delitzscher bestimmten den Spielrhythmus und ließen den TSV nie richtig ins Spiel kommen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte Alex Krause. Das Bemühen der Hausherren wurde mit einem Treffer von Florian Stelzer belohnt. Doch in den verbleibenden 20 Minuten hatte der neutrale Beobachter nicht das Gefühl, dass dieses Spiel noch kippen könnte.

FSV GlesienDommitzscher SV 0:3 (0:2)

Der FSV hat nach wie vor Besetzungsprobleme. So mussten abermals einige schon in den Ruhestand versetzte Spieler aushelfen. Vor allem in der Spielgestaltung waren die Gäste viel konstruktiver. Glück hatten sie jedoch beim Führungstreffer von Robert Mühlbach nach 26 Minuten, als dessen Schuss von der Latte an den Rücken des Glesiener Hüters sprang und dann den Weg ins Tor nahm.

Die überlegenen Dommitzscher legten wenig später durch Lukas Metzner zum 0:2 nach. Auch in der zweiten Halbzeit wirkten die Gäste bissiger, kassierten allerdings auch eine rote Karte. Das Gerangel um einen Einwurf an der Mittellinie artete in eine Tätlichkeit aus. Selbst in Unterzahl blieb das Team wesentlich gefährlicher und ein weiteres Tor von Mühlbach bedeutete den Endstand (71.).

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SV SprödaFSV Oschatz 1:3 (0:0)

Auf Sprödaer Seite sprach man von einem Spitzenspiel, denn der Gast war ein echter Gradmesser. Die eigenen Ansprüche lähmten an diesem Tag eher die Platzherren, dazu kam ein recht böiger Wind. Nach dem Seitenwechsel kam mehr Schwung ins Spiel und der FSV ging nach 56 Minuten durch Johannes Runge in Führung. Kurz danach unterlief Oschatz ein Eigentor zum Ausgleich für Spröda.

Fortan setzten die Einheimischen alles daran, dieses Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Aber es klappte nicht mit dem entscheidenden Treffer, im Gegenteil: In den Schlussminuten wurde der Gastgeber zweimal ausgekontert. Beide Tore schrieb Johannes Runge auf sein Konto. Oschatz schloss mit diesem Dreier zu Spröda nach Punkten auf und zählt jetzt mit dem punktgleichen LSV Mörtitz und dem noch einen Punkt besseren SV Pressel zu den Verfolgern von Spitzenreiter ESV Delitzsch II.

SV MerkwitzSV Concordia Schenkenberg II 3:0 (2:0)

Der Aufsteiger erwischte einen blendenden Start und führte bereits nach fünf Minuten dank eines Treffers von Michael Haupt. Die lange nicht so stark wie in der Vorwoche besetzten Gäste spielten zwar gefällig mit, strahlten aber fast keine Torgefahr aus. Noch vor der Halbzeitpause traf Max Thomas für Merkwitz. Dieses Ergebnis verwaltete der Gastgeber geschickt und traf gar in der Schlussminute durch Max Thomas zum Endstand.

LSV MörtitzLSG Löbnitz 1:1 (0:1)

Vor über 100 Zuschauern lieferten sich beide Teams ein umkämpftes Match mit deutlichen Vorteilen für die Hausherren. Doch sie bekamen den Ball einfach nicht im Gehäuse der Löbnitzer unter. Bei einem der wenigen, aber gefährlichen Konter netzte Dennis Seifert nach 40 Minuten zur Gästeführung ein. Die zweite Halbzeit begann mit einem Sturmlauf des LSV.

Und nach 55 Minuten fiel der erlösende Ausgleich. Aus dem Gewühl im Löbnitzer Strafraum heraus war Musbah Elgadid der umjubelte Schütze. Es gab im weiteren Verlauf hüben wie drüben Torgelegenheiten, doch beide Teams mieden das letzte Risiko. Mörtitz bleibt als Tabellenfünfter neben Spitzenreiter Delitzsch II das einzige Team ohne Niederlage.

SV WölkauFSV Beilrode 0:3 (0:1)

Das passte dem SV Wölkau nicht ins Konzept, denn der Gast überließ den Einheimischen das Mittelfeld und setzte selbst auf Konterspiel. Damit waren die Hausherren ihres stärksten Trumpfes beraubt. Nach einer halben Stunde brachte Eric Möbius die Ostelbier in Führung. Nun rannten die Wölkauer dem Ausgleich hinterher, scheiterten aber immer wieder an der kompakten Abwehr des Nordsachsenliga-Absteigers. Als die Gastgeber zum Endspurt bliesen und alles nach vorn warfen, wurden sie zweimal förmlich überrollt. Mathias Kleinlein (88.) und Kevin Otec (90.) trafen zum Endstand. Eine bittere Niederlage für den SV.