27. Juli 2019 / 08:47 Uhr

ESV Lok Döbeln fegt dynamisch auf Platz drei

ESV Lok Döbeln fegt dynamisch auf Platz drei

Henry Lickfeldt
SPORTBUZZER-Nutzer
Loks Stefan Hütter (links) zündet gegen Medizin Hochweitzschen den Turbo. USER-BEITRAG
Loks Stefan Hütter (links) zündet gegen Medizin Hochweitzschen den Turbo. © Erhard Pranke
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Die Großbauchlitzer schaffen beste Bilanz in der Fußball-Kreisliga (Ost) seit dem Abstieg aus der Kreisoberliga.

Nach einer starken Saison in der neuen Kreisliga A (Ost) landeten die Fußballherren des ESV Lok Döbeln mit einer positiven Bilanz von 67:40 Toren und 48 Punkten auf dem ausgezeichneten dritten Tabellenrang. Der Spielerkader hatte sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Nachwuchskraft Oliver Blümke wurde mit 24 Einsätzen sofort Stammspieler. Neuzugang Alexander Hochmuth aus Hochweitzschen war erst ab dem 10. Spieltag dabei, absolvierte aber in der Rückrunde sechs Partien.

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Nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga im Sommer 2014 ist es in fünf Spielzeiten Kreisliga A und den Rängen neun, elf, sechs und vier damit die beste Platzierung. Trainer Frank Domaniecki setzte insgesamt 24 Akteure ein. Der 27-jährige Steven Kaulich ragte heraus, in seinen 24 Spieleinsätzen schoss der Torjäger mit der Rückennummer 9 tolle 32 Saisontore – Platz zwei der Torschützenliste.

Philipp Günther netzt sieben Mal

Mit weitem Abstand folgten Philipp Günther mit sieben Toren, David Klose und Marvin Salzmann mit jeweils vier Buden sowie Philipp Däumer und Matthias Engler mit jeweils drei Saisontreffern. Der Spielerkader in der Rückrunde wurde eng: Toni Beyersdorf und Christian Schwarze fielen komplett aus. Sebastian Mann, Daniel Werner und Michael Engler hatten aufgehört. Die aktivsten Akteure in der Rückrunde waren David Klose und Stefan Hütter mit allen möglichen 12 Punktspielen nach der Winterpause.

Oliver Blümke und Marvin Salzmann absolvierten jeweils elf Punktspiele sowie Torwart Rene Giese und Steven Kaulich jeweils zehn. Rückkehrer Tobias Heyde sprang mit acht Auftritten in die Bresche. Zudem trumpfte Dominik Reichelt allein in der Rückrunde mit neun Spielen auf. Dauerbrenner Philipp Günther kam trotz Feldverweis auf 21 Einsätze.

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Klose besticht mit Zweikampfstärke

Mit 25 Spielen und vier Saisontoren zeichnete sich der zweikampfstarke Außenverteidiger David Klose aus. Kapitän Matthias Engler absolvierte 24 Spiele und stand dabei die vollen 2160 Minuten auf dem Platz. Ebenfalls zwei große Stützen und Stammspieler waren Stefan Fricke und Marvin Salzmann mit jeweils 22 Partien. In der Rückrunde wurden in 12 Spielen 23 satte Punkte geholt. Das 3:1 in Waldheim am 15. Spieltag sicherten die Routiniers Stefan Hütter, Steven Kaulich und Stefan Fricke. Torjäger Steven Kaulich gelang das Kunststück von vier Treffern in einem Match gleich zweimal.

Nämlich beim höchsten Saisonsieg, dem 7:1 gegen Hohnstädt am 22. Spieltag und beim 4:2 in Hohburg am 23. Spieltag. Steven Kaulich erzielte jeweils einen Viererpack. Die Auswärtsstärke von Lok zeigte sich auch beim 3:1 in Hochweitzschen am 17. Spieltag und am 19. Spieltag beim 2:2 in Thallwitz, als Verteidiger Matthias Engler einen Doppelpack markierte. Nach klugem Konterspiel behielt der ESV am 21. Spieltag in Zschadraß nach Toren von Steven Kaulich (2), David Klose und einem Eigentor deutlich mit 4:1 Toren die Oberhand.


Wichtiges Tor gegen Falkenhain

Philipp Däumer absolvierte in der Rückrunde nur drei Spiele, schoss aber beim 3:1 in Falkenhain ein wichtiges Tor. Gegen Saisonende rückten mehrere Ergänzungsspieler ins Team. So absolvierten Nico Zschoche, Dominic Schlegel und Toni Scheffler jeweils nur ein Spiel, sowie Felix Rossberg und Felix Storkow jeweils nur zwei Spiele.

Lok hatte zuhause in Großbauchlitz immer einen großen Anhang im Rücken. In den vier Spitzenspielen gegen Champion und Aufsteiger SV Klinga-Ammelshain (0:3 und 2:4) sowie gegen Vizemeister Gleisberg (1:1 und 1:4) zog man jedoch den Kürzeren. Fazit: Insgesamt ein ausgezeichnetes Abschneiden der Fußballer des ESV Lok Döbeln.