10. Dezember 2019 / 23:17 Uhr

ESV Lok Rostock entwickelt sich zum Topteam

ESV Lok Rostock entwickelt sich zum Topteam

Marten Vorwerk
Ostsee-Zeitung
Rostocks Robert Braun (l.) in dynamischer Vorwärtsbewegung.
Robert Braun (l.) traf für den ESV Lok gegen den SV Parkentin. © Johannes Weber
Anzeige

Klub vom Damerower Weg überwintert als Tabellenvierter. Im Nachholspiel gegen den SV Parkentin gibt es einen 6:0-Erfolg.

Anzeige
Anzeige

Rostock. Die Fußballer des ESV Lok Rostock haben die Hinrunde in der Kreisoberliga (Staffel 1) erfolgreich beendet. Sie gewannen das Wiederholungsspiel gegen den SV Parkentin mit 6:0 (4:0). Die Partie wurde vor Wochen schon einmal ausgetragen und endete 2:2. Gegen das Ergebnis legten die Parkentiner aber Einspruch ein, nachdem sie aufgrund einer gravierenden Fehlentscheidung des Schiedsrichters in der Schlussminute noch das 2:2 hinnehmen mussten. Der Schiri hatte kurz vor dem Ausgleich für Lok den Ball ab­bekommen. Dadurch wechselte der Ballbesitz. Seit dieser Saison muss in solchen Fällen das Spiel unterbrochen und mit Schiedsrichterball fortgesetzt werden. Das geschah aber nicht.

„Die Parkentiner haben sich wohl durch den Einspruch erhofft, dass das Spiel für sie gewertet wird. Der KFV schlug aber ein Nachholspiel vor. Beide Vereine willigten ein“, meinte ­ESV-Trainer André Born. „Wir waren damals schon klar die bessere Mannschaft. Für uns war das Nachholspiel eine gute Option, der SV Parkentin sieht das nun wohl anders“, ergänzte er.

Mehr aus dem Kreis Warnow

Sein Team dominierte das Spiel am Sonnabend von Beginn an und führte auf dem Kunstrasenplatz am Damerower Weg schon zur Pause mit 4:0. Die Treffer erzielten Finn Leopold, Julius Hertel, Lucas Kroll und Theo Schumacher. „Wir haben sehr diszipliniert gespielt und die Schnittstellen in der Defensive des Gegners gefunden. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung“, sagte André Born. In der zweiten Halbzeit erhöhten Robert Braun und Ole Puttkammer mit ihren Tore auf 6:0.

Mit 24 Punkten aus 13 Partien steht der ESV Lok Rostock zur Winterpause auf dem vierten Tabellenrang. Eine deutliche Leistungssteigerung zur Vorsaison, als der ESV sportlich abstieg und nur aufgrund der Rückzüge anderer Teams in der Kreisoberliga blieb. André Born übernahm bei Lok zu Saisonbeginn. Er meint: „Die Truppe zeigt viel Willen – nicht nur im Spiel, sondern auch im Training.“ Die Neuzugänge Theo und Harri Schumacher sind für Born zudem ein Grund für den Aufschwung des ESV. „Wir haben fast das Optimum aus der Hinrunde herausgeholt und viele Spiele erst spät für uns entschieden. Das spricht für eine gute Fitness, auf die wir großen Wert legen“, betont der Coach. In der Rückrunde will er mit dem ESV mindestens in den Top fünf der Liga bleiben.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Sport aus Mecklenburg Vorpommern
Sport aus aller Welt